Jedem seinen Opferstatus

Alarm im Öffentlich-Rechtlichen! Die Bürokraten aus Brüssel haben einen Armutsbericht ausgespuckt. Demnach leben 16 Millionen Menschen in Deutschland in Armut.

Nicht nur, dass also jeder 5. Deutsche in Armut leben soll. Mehr noch, diese Menschen sind zugleich auch „sozial ausgegrenzt“. Ausgegrenzt, das mieft nach Zeitgeist. Man muss sich angeschauen, was damit gemeint sein kann.
Mindestens eines der folgenden Kriterien muss erfüllt sein: Erhebliche materielle Entbehrung, Armutsgefährdung oder besser noch, Haushalte mit geringer Erwerbsbeteiligung.

Aha.

Es ward schon lange niemand mehr gesehen, der infolge materiellen Armut in eine Existenzkrise gerät, außer er will es. Will heißen Mangelernährung und Krankheit infolge Kälte. Dass dies in Deutschland nicht vor kommt, ist eine wunderbare Errungenschaft, nur eine Zierde der Demokratie!

Abgesehen von solchem EU-Neusprech, gibt es tatsächlich Armut?

Ja. Zum einen gibt es eine steigende Zahl von Menschen, die hart und ausdauernd arbeiten und davon trotzdem kein dafür angemessenes Leben führen können. Das ist wahre Armut. Oftmals wären solche Menschen finanziell nur wenig schlechter gestellt, wenn sie gar nicht arbeiteten.

Bewundernswert gerade diese Arbeiter, sie sind echte Stützen unserer Gesellschaft, nicht wenige haben einen Migrationshintergrund.

Zum anderen entsteht aber auch das untrügliche Gefühl, dass sich ein gerüttelt Maß dieser 20% selbst in eine prekäre Lage gebracht hat. Das ist dann keine Armut.

Der ständig propagierte Hedonismus –Ausdruck des geistigen Niedergangs des Westens- trägt daran Mitschuld. Jetzt.Hier.Sofort.Alles. Dumm ist, wer Rücksicht nimmt. Altruismus ist für Loser. DAS prasselt in einem Stück vom Deppen-TV auf Zuseher ein, die sich darüber freuen, dass noch jemand unter ihnen steht.

Es verwundert deshalb nicht, dass laut Bericht Frauen verstärkt von „Ausgrenzung“ betroffen sein sollen, gerade die Alleinerziehenden. Warum Krisen in Beziehungen gemeinsam durchstehen, wenn das die Promis bei RTL doch auch nicht tun? Zudem will sich Mann und Frau von niemandem vorschreiben lassen, wie man sich selbst verwirklicht.

Nun gut, wenn es damit nicht klappt, kann man ja dem Staat seinen Scherbenhaufen vor die Füße kippen. Echte Konsequenzen hat das keine, man hat ja schließlich Recht auf Transferleistungen. Die „soziale Ausgrenzung“ gibt’s gratis obendrauf.

Und wer es amtlich bekommt, dass er ausgegrenzt ist, der ist auch für seine Lage nicht mehr selbst verantwortlich, sondern andere. Das entlastet und macht noch träger.

Und so bekommt jeder seinen Opferstatus.

Wirklich jeder? Nicht ganz. Männer zwischen 20-50 ab mittlerer Bildung und mit festem Einkommen können sich nicht dazu zählen. Die können nur zahlen.

 

Kirchenasyl

Während einer Autofahrt dem Landes-Nachrichtenkanal gelauscht… Meldungen aus den Kirchen in Deutschland.

Erster Beitrag: Die Finanzierung der Kirchen durch den Staat wird pauschalisiert. Künftig fließen jährlich 80 Millionen Euro an die Diözesen und werden von dort an die Pfarrer und Bischöfe verteilt. Bisher hat der Staat an jeden Pfarrer direkt überwiesen. Das Land bezahlt also die Geistlichkeit. Interessant im Hinblick auf Trennung von Staat und Kirche. Interessant auch deshalb, der Staat für die Kirchen noch eine weit lukrativere Einnahmequelle sicherstellt. Deutschland ist ziemlich das letzte Land der Welt, das via Kirchensteuern die Finanzierung der Kirchen erledigt.

Zweiter Beitrag: Die katholische Universität in Würzburg hat einem Asylanten aus Äthopien Unterschlupf gewährt. Link (ab 12:32min). Mit pastoralem Ton wird erklärt, dass Ibrahim durch die Behörden Schlimmes droht. Abschiebung nach Malta, also in ein anderes EU-Land. Da er über Malta eingereist ist, muss dort gemäß der Drittstaatenregelung das Asyl-Verfahren stattfinden. Dort sind die Bedingungen aber ganz und gar menschenunwürdig, das wissen die Studenten ganz genau. Dass also geltendes Recht durchgesetzt wird, müssen die Studenten, angeleitet –oder soll man sagen angestiftet?- durch den Studentenpfarrer Burkhardt Hose, unbedingt verhindern.

Man sammelt außerdem Indizien, dass Ibrahim schwere Traumata erlitten hat und deshalb dringend Asyl benötigt. Und siehe da, man ist fündig geworden. Und so wird man Ibrahim bis April `13 weiter in den Klostermauern halten, dann ist nämlich die Bundesrepublik Deutschland für das Verfahren zuständig. Auch der zuständige Bischof (bezahlt durch: s.o) findet es richtig gut, was seine Studenten da so treiben.

Glückwunsch an Ibrahim, ein paar nützliche Bestmenschen gefunden zu haben, in seiner Situation würde er nicht anders handeln.

Was folgt, ist unschwer auszumalen. Man wird den Kontakt mit Pressure-Groups wie ProAsyl suchen und Stimmung machen. Aber so weit brauchen die Studenten gar nicht zu gehen, die hauseigene Pressure-Group muss einfach nur aktiviert werden. Auch evangelische Theologen haben hier eigene Truppen zur Verfügung.

So bedauerlich es ist, in ein Armutsland geboren zu werden, so unsinnig ist, die Opfer hier im Land zu halten. Die langfristigen Folgen können in Heinz Buschkowkis Buch studiert werden, den Preis zahlen nicht die vom Staat dotierten Feel-Good-Theologen. Auch das Fluchtland selbst profitiert nicht, wenn gerade die Jungen, leistungsfähigen, das Land verlassen.

Ein echter Skandal wird es aber, wenn die Kirche gegen Recht und Gesetz handelt, weil das ein warmes Gefühl in der Brust erzeugt. Aber die Kirchen haben sich mittlerweile offenbar komplett darauf verlegt, nachzuplappern was gerade opportun zu sein scheint. Respekt nötigt das keinem mehr ab. Man wäre dagegen schwer beeindruckt, wenn genau dieselben Studenten nach Äthiopien gingen, um die Situation dort zu verbessern. Oder besser noch, in Ländern, in denen Christen verfolgt werden, offen ihre Stimme erheben würden. Die Latte-Macchiato-Christen der Uni Würzburg würden aber sicher ganz fix eine Ausrede finden.

Angesichts solcher Zustände sollte die Trennung von Staat und Kirche vollendet werden.

NSU & Murat K.

Der Zeitgeist-Guerillero verfolgt den neuesten „Eklat“ um den NSU-Untersuchungsausschuss mit Interesse. Ex-Verfassungsschutz-Vize Fritsch hatte dort das Kreuz, sich Fragen des Ausschusses zu verweigern. Wohl auch, weil er nicht mehr im Amt ist und es sich daher wohl leisten kann, das Stiefellecken bei den Abgeordneten ausfallen zu lassen.

Fritsche warf den Mitgliedern vor, einen Skandalisierungswettbewerb zu betreiben. Zu Recht?

Klar ist, dass der Untersuchungsausschuss neben der Aufklärung der NSU-Mordserie von nicht wenigen Mitgliedern als politische Bühne missbraucht wird, vor allem von Seiten des linken Parteienspektrums. Schließlich hat man es ja schon immer gewusst. Immer wieder werden vertrauliche Informationen aus diesem Kreis an die Presse durchgestochen. Zu lesen ist das dann im SPIEGEL.
Das gefährdet die Sicherheit von Verbindungsleuten oder gar von verdeckten Ermittlern.

Das gesamte rechtsextreme Spektrum ist von einem dichten Netz von Informanten durchzogen, was auch deshalb so leicht fällt, weil keine Sprachbarrieren bestehen. So dicht, dass Organisationen und eine eindeutig braune Partei wie die NPD nicht verboten werden können, weil viel zu viele Mitglieder mit den Behörden zusammenarbeiten. Gut möglich, dass solche Organisationen ohne diese Mitglieder bald von alleine aufhören würden zu existieren.

Es drängt sich allerdings der Eindruck auf, dass dies von Teilen des linken Mainstreams gar nicht wirklich gewollt ist. Schließlich braucht man eine Zielscheibe für das ständig dröhnende Kampfgeschrei gegen Rechts. Man erhält den Feind am Leben und drischt dann öffentlichkeitswirksam drauf ein.

Dass man in Deutschland über Jahre untertauchen und dabei 12 Menschen ermorden kann, ist wirklich unglaublich und nur vergleichbar mit der über 20 Jahre währenden Mord-Serie der Rote-Armee-Fraktion.

Die Taten aufzuklären ist die eine Sache, möglichst großes politisches Kapital daraus zu schlagen ist dagegen der wirkliche Skandal.

So gesehen hat Fritsche völlig Recht, wenn er dagegen Widerstand leistet.

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Gestern ist der Kölner Salafist Murat K. zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Urteil am unteren Rand der Vertretbarkeit, findet der Zeitgeist-Guerillero. 10 Jahre wären möglich gewesen.

Zur Erinnerung, bei einer Gegendemonstration zu einer Kundgebung, bei der von Seiten ProNRW auch Mohammed-Karikaturen gezeigt wurden, ist Murat K. mit einem Küchenmesser auf die Polizisten losgegangen und hat zwei von ihnen schwer verletzt.

Murat K. wird dieses Urteil kaum jucken. Es ist nicht hoch genug, um wirklich abzuschrecken. Dafür kann sich Murat K. in Islamistenkreisen zum Helden stilisieren. Schon im Knast wird es ihm kaum an Unterstützung fehlen. Verglichen mit der Gesamtbevölkerung sind überproportional viele Insassen deutscher Gefängnisse Glaubensbrüder von Murat K.

Wird Murat K. dann nach der Hälfte der Strafe wegen guter Führung entlassen, werden ihm seine Radikal-Islamos einen purpurnen Gebetsteppich ausrollen und eine Führungsrolle anbieten.
Gott sei Dank scheinen Murat K. dafür die geistigen Anlagen komplett zu fehlen.

Wolfgang Thierse kämpft

Der Bundestag in seltener Einigkeit. Alle Fraktionen haben gestern zum Eintreten gegen jede Form von Antisemitismus in Deutschland aufgerufen.

Der Autor dieser Zeilen findet das Vorgehen gegen Antisemitismus gut, weil er Antisemitismus schlecht findet.

Gegen Antisemitismus wird allerdings nicht nur vorgegangen, nein es wird gekämpft. Das Wort Kämpfen ist im Zusammenhang mit Auslandseinsätzen der Bundeswehr ein Problem, in diesem Fall ist es Pflicht-Rhetorik.
Das erinnert ein wenig an Bilder von der Statue des ewigen Präsidenten in Pjönjang. Da muss auch geweint werden, sonst fehlt’s an Glaubwürdigkeit und dann gibt’s was auf die Finger.

Antisemitismus kommt in allen gesellschaftlichen Gruppen vor. Zentral bei Rechtsextremisten, aber auch bei Linksextremisten.

Erinnert sei hier an die Entführung einer Air France-Maschine 1976. Weil die palästinensischen Entführer schlicht zu dämlich waren, die jüdischen Fluggäste von den anderen zu trennen, hat sich ihr deutscher Genosse Wilfried Böse angeboten, das zu übernehmen. Auch als ihm ein älterer Mann seine eintätowierte KZ-Nummer zeigte, hat ihn das nicht sonderlich beeindruckt.

Die letzten spektakulären Übergriffe auf jüdische Bürger fanden aber vor wenigen Wochen von Zugewanderten aus dem Nahen Osten statt. Dem Bundestag war das keine besondere Erwähnung wert. Das verbietet der Zeitgeist und vermutlich will der Zentralrat der Muslime so etwas gar nicht hören, man braucht schließlich keine Lehrstunde. Ein klassischer Zielkonflikt für die Abgeordneten.

Die Lösung: Wir verschweigen das Eine und überhöhen zum Ausgleich das Andere.

Auch und besonders für Wolfgang Thierse gibt es Antisemitismus daher nur von deutscher rechter Seite. Konsequent hat deshalb gefordert, dass Initiativen gegen Rechtsextremismus endlich dauerhaft finanziert werden müssten. Da klatschen wiederum die LINKEN –zu der sich Thierse ideologisch eigentlich zählt- spontan Beifall, ein guter Teil ihrer Klientel lebt vom Kampfgegen die zumindest teilweise halluzinierte Gefahr von Rechts.

Und Kampf meinen die Linksfaschisten hier durchaus im Sinne des Wortes. Gekämpft wird im schwarzen Block gegen alles, was nicht links der SPD steht. Ganz besonders gewalttätig gegen die Polizei. Ein Teil der vom Staat gegebenen 24 Millionen Euro zur Bekämpfung des Rechtsextremismus landet dann bei Organisatoren von Antifa-Camps. Dort wird dann in Workshops gelernt, die man eben diesem Staat am besten schaden kann. Die perfekt geplanten Terroranschläge auf BahnPost und Bundeswehr der letzten Jahre sind die Ergebnisse.

Dass Zauselbart Thierse 2013 den Bundestag nach dann 23 Jahren verlassen muss –Jüngere wollen an die Fleischtöpfe- ist ein Segen für die Demokratie.
Verwiesen sei auf die unsägliche Blockadeaktion von 2010. Thierse, schon immer ein wackerer Kämpfer gegen Rechtsextremismus, hatte damals seine Privilegien als BT-Abgeordneter missbraucht, um ein Polizeisperre zu überwinden und danach eine Sitzblockade zu initiieren. Das war sogar der DGB-nahen Gewerkschaft der Polizei zu viel.

Für Thierse hatte und hat sein Verhalten keine nachhaltigen Konsequenzen. Der Zeitgeist lässt grüßen.

 

Die ganze Wahrheit ist zu furchtbar

Mutti Merkel hat gestern die Bemühungen der Griechen zum Schuldenabbau und Belebung der Wirtschaft gelobt. Die Bemühungen wohlgemerkt, nicht die Fortschritte. Am Wochenende ist Herrn Schäuble der Satz entfleucht, that there will be no Staatsbankrott in Greece.

Die deutsche Steuerzahler fragen sich bei solchen Treueschwüren, ob der Koch der Bundestagskantine etwas Spannendes ins Essen gemischt hat. Vielleicht heißt er ja so ähnlich wie Mitzatakos.

Heute dürfen wir lesen, dass Ökonomen vorgerechnet haben, dass der Ausstieg Griechenlands der Welt schlimmstenfalls bis zu 17 Billionen Euro in den nächsten 8 Jahren kosten könnte. Das heißt im Klartext: Die Weltwirtschaft steckt so tief in der S…, dass uns die Wahrheit nur noch in homöopathischen Dosen zuzumuten ist. Das ganze Schlamassel erinnert an ein Kartenhaus, dass im Freien errichtet ist. Und im Hintergrund zieht der Sturm auf. Ganz oben im Kartenhaus, die Karte mit der größten Fallhöhe, die ist die Schwarz-Rot-Goldene. Alles steht auf Messers Schneide.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ein Land mit nicht einmal 10 Mio. Einwohner und einer wirtschaftlichen Bedeutung, das im weltweiten Vergleich im Promille-Bereich liegen dürfte, hat es in der Hand, die Welt in eine Wirtschaftskrise von den 1929er-Ausmaßen zu stürzen. Welch ein Erpressungspotential! Die Hängematte für Griechenland ist für die nächsten Jahrzehnte gesichert, herzlichen Glückwunsch!

Damit wird noch viel weniger zusammenwachsen, was nicht zusammen passt: Die Europäische Währungsunion.

Enden wird das mit Schrecken.

 

In Berlin nichts Neues

Ein Mensch wird erschlagen. Mitten auf dem Alex in Berlin. Einfach so, er war gerade da. Wehrlos, ein Zufallsopfer. Mittlerweile steht fest, dass es sich bei den Tätern um mindestens 6 Jugendliche mit türkischem und arabischem MiHiGru handelt. Diese haben den schwer Betrunkenen im Verbund so lange gestiefelt, dass er diese Attacke nur noch einen Tag auf der Intensivstation überlebt hat. Gestern ist er verstorben.

Wirklich nur ein Zufallsopfer? Wäre dasselbe passiert, wenn das Opfer äußerlich als Zugehörig mit den Tätern aus dem Nahen Osten zu erkennen gewesen wäre?

Nein, da kann man fast sicher sein. Erwischt“ hat dieses Mal einen Mann mit asiatischen Gesichtszügen.

Es ist die Tat eines vertierten Mobs, bei dem all die gut gemeinten Programme, Eingliederungs-Hilfen, die Schulpsychologen, die vielfältigen finanziellen Hilfen, all das Verständnis für angebliche Ausgrenzung und Benachteiligung genau eines bewirkt haben: Hass auf die schwächliche, feminisierte Gast-Gesellschaft.

Haupttäter, Anstifter und Helfer werden sich kaum identifizieren lassen. Untereinander werden sich die Täter -sollten sie denn überhaupt gefasst werden- kaum belasten. Das kulturelle Band ist bei den Tätern extrem reißfest. So ist abzusehen, dass die Strafen wieder milde ausfallen werden. Das wiederum verstärkt das Gefühl der Überlegenheit, der Unantastbarkeit.

Es ist die Saat jahrzehntelangen Wegschauens und Schönredens, die hier aufgegangen ist. Zweifel waren früh da, diese wurden weggewischt, gerne mit dem Hinweis auf die zwölf dunklen deutschen Jahre.

Jetzt haben wir das herbeigesehnte Multi-Kulti, eine Hölle, die mit guten Absichten gepflastert ist. Nicht mal richtig bunt ist diese Hölle, höchstens rot. Blutrot.

Vor ca. 2 Jahren wäre daraus beinahe eine längst überfällige Debatte geworden. Da hat die Bundesfamilienministerin Schröder doch tatsächlich behauptet, es gebe eine Feindlichkeit von Migranten gegen diejenigen, die sich nicht zu Ihresgleichen zählen, nämlich die autochthone Bevölkerung.

Migranten-Rassismus

Die Indizien waren und sind so evident, dass auch Berufsversteher, Bestmenschen und Migrantenlobbyisten das nicht mehr komplett verleugnen und mit dem Bannstrahl des Rassismus belegen konnten.

Also war Beschwichtigen angesagt, Kleinreden und die Schreiberlinge haben es gerne aufgenommen und das Thema schnell beerdigt.

Und so fragt man sich: Wo sind denn die Empörten jetzt, die Ströbeles, die Roths, wo ist denn Marie-Luise Beck, wo ist Armin Laschet? Wann und wo ist die Lichterkette? Die Nie-Wieder-Reden? Alle verstummen, weil das alles nicht mehr ins eigene Weltbild passen will. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Und weil ein Engagement dagegen mittlerweile durchaus mit gewissen Risiken verbunden ist. Da fällt auch den Allermutigsten die Zivilcourage nicht mehr ganz so leicht.

Nur die verschwurbelten Worthülsen fallen. Nicht tolerierbar, erschreckend und ganz wichtig: Keine Nachsicht! Ross und Reiter werden nicht genannt, soviel sind wir der politischen Korrektheit schuldig: Dass der kulturelle Hintergrund der Täter maßgeblich zu solchen Taten beiträgt.

Während bei Gewalt von Rechts –zurecht- die heilige Allianz aus Medien und Politik zu Höchstform aufläuft, passiert dasselbe –zu Unrecht- nicht, wenn Deutsche aus rassistischen Gründen Opfer von Migranten werden.

Was noch kommen wird, kann gut in Frankreichs Vorstadt-Molochen beobachtet werden. Dort ist die Kalashnikov bei der Markierung der Territorien mittlerweile ein gern genommenes Hilfsmittel.

Inflation & Strom

Eine erste Quittung für die Energiewende ist heute präsentiert worden. Der Preis pro KW/h-Strom steigt um durchschnittlich 1,7 ct. Das ist eine Steigerung um satte 47%. Ein kleiner Vorgeschmack, was noch kommen wird. Mit der Energiewende hat sich der Zeitgeist-Guerillero schon beschäftigt.

Nicht nur die Strompreise steigen exorbitant, die Inflationschlägt überall massiv zu. Zu verdanken ist das vor allem dem größenwahnsinnigen Projekt Euro, das nur noch warm gehalten wird, indem immer mehr Geld verbrannt wird. Und mit massiven Rechtsbrüchen.

Die Inflation im Euroraum ist durch einen unrealistischen Warenkorb geschönt, real liegt sie zwischen 5 und 6 Prozent. Und sie wird weiter ansteigen.

Nun ist Inflation ein notwendiges Element einer gesunden Wirtschaft Auf die richtige Dosis kommt es an, und die liegt bei etwa 2-3%. Ein höherer Wert enteignet die Menschen, weil die Löhne nicht schnell genug steigen. Ein Geringerer schädigt die Wirtschaft, weil dann niemand mehr konsumiert.

Hohe Inflation macht aber Wohlhabende nicht besitzloser, nur den Otto-Normalverbaucher viel ärmer. Während reiche Bürger in Sachwerte fliehen können, die eine hohe Anfangsinvestition benötigen (z.B. Immobilien), hat der Arbeiter und Angestellte diese Möglichkeit nicht. Eine stabile Währung ist also zuallererst ein soziales Projekt.

Aus dieser Erkenntnis heraus hat die EZB als oberstes Ziel die Geldwertstabilität mit auf den Weg bekommen. Dazu sollte sie jeder politischer Einflussnahme entzogen werden. Nicht einmal zehn Jahre später ist das alles Makulatur. Die EZB pumpt (unter Führung eines Italieners) unbegrenzt Geld in Pleitestaaten – auf Geheiß der Pleitestaaten!

War den Nordländern eine Geldwertstabilität traditionell wichtig, haben die Südländer ihre Ökonomien immer schon mit Geldentwertung gestützt. Vor diesen Gegenpolen hat die EZB total kapituliert.

Und das ist die Eurokrise im Kern: Ein Zusammenprall zweier ökonomischer Kulturen. Auch hier scheitert Multi-Kulti.

Sicher ist eine enge Kooperation zwischen den Staaten des europäischen Kulturkreises ein Gewinn für alle Völker. Die Kooperation darf aber nur soweit gehen, wie die historisch gewachsenen –und über jede Wertung erhabenen- Unterschiede zwischen den Völkern das zulassen.

Das Projekt Euro ist gegen die breite Masse der Bevölkerung gerichtet.

Es ist klar, dass eine politische Union scheitern wird, genau wie der Euro. Nur ein Europa der Vaterländer kann Erfolg haben.

Grundschüler & Asylanten

Die Grundschüler sind mal wieder getestet worden und die Ergebnisse dieses sog. Grundschulvergleichs zeigen, dass Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt hier am besten abgeschnitten haben. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die Ergebnisse. Völlig unklar sei, wieso die Stadtstaaten schon wieder hinten liegen. Weil die GEW dort besonders stark ist. Weil die Schüler dort besonders oft linksideologischen Experimenten ausgesetzt waren und sind. Hauptschuld trägt daran die GEW.

Diese Alt-68er dominierte Gewerkschaft hat schon viel Chaos angerichtet und ist maßgeblich für den massiven Qualitätsverlust des einstmals weltweit bewunderten deutschen Bildungsstandards verantwortlich.

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70 Asylanten haben den als „Refugee Protest March“ titulierten Fußmarsch von Würzburg nach Berlin beendet. 600 km sind das immerhin. Kaum ein Teilnehmer wird die Strecke tatsächlich zu Fuß gegangen sein. Mit dabei eine Menge Bestmenschen mit roten Fahnen und linksradikalen Parolen, die ihr Leben lang alles bestritten haben, außer ihren Lebensunterhalt. Man darf getrost davon ausgehen, dass Einflüsterer der millionenschweren Integrationsindustrie die Asylanten für ihre Ziele eingespannt haben. Bezeichnend, dass der Marsch einen englischsprachigen Titel getragen hat.

Der Autor dieser Zeilen –der übrigens Jahre seines Lebens in Gemeinschaftsunterkünften wohnen musste/durfte- hat hierzu eine klare Meinung: Wer als Asylsuchender mit den Lebensbedingungen hier nicht zufrieden ist, der ist frei zu gehen.

Im Übrigens haben die Linksradikalen mit einer Forderung immerhin Recht, nämlich, dass Flüchtlinge ein so langer Aufenthalt nicht zuzumuten ist. Das Asylverfahren sollte auf maximal 6 Wochen begrenzt und die Widerspruchsrechte massiv eingeschränkt werden.