Zeitgeist-Guerilla in neuem Gewand!

Nach knapp 3 Jahren bekommt Zeitgeist-Guerilla ein neues Gewand auf einer Plattform, die deutlich mehr Möglichkeiten bietet – vor allem eine bessere Lesbarkeit. Was bleibt, ist das minimalistische Design und vor allem Anmerkungen zum Zeitgeschehen, die dem Zeitgeist widersprechen. Ich hoffe, es gefällt.

Der Wanderer über dem Nebelmeer von Caspar David Friedrich in der Navigationsleiste soll die schleichende Auflösung jeder Ordnung und den alles erstickenden Mehltau der politischen Korrektheit symbolisieren, die unsere Zeit prägt.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf meinen zweiten Blog hinweisen, der sich konstruktiv mit der völlig widersinnigen Flüchtlingspolitik auseinandersetzt:

www.asylwatch.de

 

Chapeau Herr Tsipras!

TsiprasGriechenland braucht schon wieder Geld. Nur eineinhalb Wochen, nachdem unsere so genannten Volksvertreter mit großer Mehrheit aller politischen Lager der Verlängerung der bisherigen Hilfsprogramme zugestimmt haben. Denn die versprochenen Milliarden zur Begleichung von Schulden sind leider noch nicht da und so droht jetzt ein „Engpass“.

Noch bevor die neue Milliardenspritze in den europäischen Abnickvereinen -genannt Parlamente- verabschiedet wurden, gab sein Finanzminister Varoufakis locker flockig zu, dass er die so genannten Partner verarschen will. Wenige Stunden später heben 90% der Menschen, die eigentlich Volkes Wille vertreten sollen, die Hand für das Verschenken von Volksvermögen in erheblichem Umfang. Mit der größten Mehrheit, die eines der unzähligen Hilfsprogramme für Griechenland je erhalten hat.

Was Tsipras und sein sinisterer Finanzminister für eine Show abziehen, nötigt einem wirklich Bewunderung ab.

Da kommt der Pleitier eines 7-Millionen-Volkes daher, das mit hunderten Milliarden bei seinen sogenannten Partnern in der Kreide steht, und fordert zu seinen unbezahlbaren Schulden nochmal 17-Milliarden.
Und er bekommt sie.
Das ist derart grotesk, dass es mit Sicherheit Einzug in die Wirtschaftsgeschichte finden wird, wo noch in Generationen über die Geldgeber gelacht werden wird. Der Euro wird dann längst Geschichte sein, und die Völker Europas werden die Ernte der sonstigen Dummheiten der allerdings selbst gewählten Politiker in Form von Verarmung, Unruhen und Bürgerkrieg einfahren.

Die sonstigen Dummheiten sind unkontrollierte Einwanderung, Aufgabe der Trennung von Staat und Religion zugunsten eines feindseligen Islam, Lähmung der Wirtschaft durch sozialistische Politik, Unterdrückung der Demonstrationsfreiheit im Namen der Meinungsfreiheit, vielfältige Anreize zur Geburtenvermeidung, Vernachlässigung jeglicher militärischer Verteidigungsfähigkeit, die Verdammung der eigenen Identität, die Umdefinierung der eigenen Geschichte in eine Negativ-Religion, die Vergottung aller fremder Kulturen – mögen sie auch noch unvereinbar mit der eigenen sein.

Das alles hat mittlerweile das Stadium verlassen, wo man darüber noch Wut empfinden kann. Darüber kann man nur noch herzhaft lachen.

Darum nennen wir euch Lügenpresse

Auf Focus.de war gestern über die Aufklärung einer perfiden Tat zu lesen. Es handelte sich um eine Gruppenvergewaltigung, einen so genannten Gang-Rape, eine brutale Steigerung der „normalen“ Vergewaltigung. Gleich mehrere Täter vergewaltigen das Opfer.

So etwas gab es in Deutschland zuletzt bei der Besetzung 1945 durch alliierte Soldaten, in Frankreich ist es mit dem vollen Aufblühen der multikulturellen Gesellschaft seit Anfang des Jahrtausends eine Art Volkssport unter „sozial benachteiligten Jugendlichen“ aus den Banlieues. In England ist erst jüngst der planmäßige, massenhafte Missbrauch weißer Mädchen durch zugewanderte Pakistani bekannt geworden.

Verbunden sind die Täter immer durch ihre Religion, dem Islam, und einem MiHiGru. Die Opfer sind dagegen durch ihre Zugehörigkeit zur autochthonen Bevölkerung Europas verbunden.

Es ist ein archaisches Ritual, dass sich dabei abspielt. Es geht um die Schutzlosigkeit der (von keinem männlichen Familienmitglied begleiteten) Frauen, die aus Sicht der Bereicherer damit ihr Schicksal quasi selbst provozieren. Es geht auch um die plakativ veranschaulichte Demonstration durchgesetzter Machtansprüche: Seht her, ihr könnt nicht mal mehr eure Frauen schützen, wir machen mit ihnen was wir wollen. Ihr Schwächlinge, ihr Opfa!

Es ist eine Art Vorbürgerkrieg, der ganz unzweifelhaft in libanesische Verhältnisse führen wird und durch ungehemmte Zuwanderung aus diesen Kulturkreisen noch befeuert wird. Aber noch kann vertuscht, gelogen und schöngeredet werden.

Jedenfalls hat sich so ein Gang-Rape in der beschaulichen, schon lange grünegierten Studentenstadt Tübingen abgespielt und der Focus berichtete über die erfolgreichen Ermittlungen. Schon beginnt man eine Ahnung zu haben, bis die nach der folgenden Aussage der Polizeisprecherin zur Gewissheit wird:
Die Inhaftierten seien deutsche Staatsbürger, betonte sie.
Ein Klick weiter, bei Welt.de, klingt derselbe Sachverhalt schon anders:
Zwei hätten ausländische Staatsangehörigkeiten, die anderen einen deutschen Pass.
Eine ca. 2-minütige Rückwärtsrecherche führt schließlich zur Pressemeldung der Polizei, deren Pressesprecherin die deutsche Staatsangehörigkeit betont. Dort heißt es im Fahndungsaufruf vom 30.03.2015:
Zu den Tatverdächtigen ist bekannt, dass sie alle zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen sein und kurze, dunkle Haare gehabt haben sollen. Sie sprachen deutsch, untereinander jedoch in einer ausländischen Sprache.
Passdeutsche also, die eine Biodeutsche vergewaltigt haben. Was wir weder von der Pressesprecherin noch von einem investigativem Journalisten erfahren haben, ist der kulturell-religiöse Hintergrund der Täter.

Aber ehrlich, kann es daran noch irgendeinen Zweifel geben?

Paris, Nachlese

Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Attentaten heimgesucht. 2012 erschießt ein Islamist mehrere Soldaten und verschanzt sich anschließend in einem Haus. Zuletzt überfuhr ein Täter willkürlich Fußgänger mit seinem Auto. Dies konnte unter der Flut der Nachrichten relativ gut verborgen werden.

Mit den Hinrichtungen von Paris ist das nicht mehr möglich. Augenblicklich erkennen die Mainstream-Medien, dass ihre sowieso schon beschädigte Glaubwürdigkeit bezüglich der Segnungen der multikulturellen Gesellschaft einen schweren Treffer erhalten hat. Ohne Schamfrist beginnen Medien&Politik, dieses Attentat in ihr Weltbild hineinzubiegen.

Utopie trifft auf Realität

Mittwoch, 7. Januar

Drei Islamisten dringen in eine Pariser Redaktion ein und töten dort zehn Mitarbeiter des Satiremagazins Charlie Hebdo. Die Polizei ist schnell vor Ort, hat den schwer bewaffneten Tätern aber nichts entgegenzusetzen. Auf einen Krieg ist sie nicht vorbereitet. Zwei der Täter laufen auf einen schwer verwundeten Polizisten zu und schießen im vorbeigehen auf seinen Kopf. Dabei rufen sie „Allah ist groß“ und „Wir haben den Propheten gerächt.“ Bilder wie aus Syrien, insgesamt werden 12 Menschen hingerichtet.

In einem ARD-Brennpunkt wenige Stunden nach der Haupttat mutmaßt ein ARD-Reporter, dass es sich bei den Attentätern um Anti-Islamistische „Trittbrettfahrer“ handeln könnte (05:13). Es gebe nur ganz ganz wage Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund. Gegen Ende des Berichts wird darauf hingewiesen, dass viele Muslime in Frankreich in den Vorstädten sozial benachteiligt und ausgegrenzt werden. Anschließend folgt noch ein Bashing gegen den Front National.Donnerstag, 8. Januar:

Die SZ meldet um 05:11 Uhr morgens, dass Innenminister de Maizière geäußert hat, dass die Anschläge nichts mit dem Islam zu tun hätten.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber warnte die PEGIDA-Organisatoren davor, sich durch den Anschlag bestätigt zu fühlen. Alle, die jetzt im Kontext der Tat PEGIDA bemühten, „haben schlichtweg das, was das Abendland ausmacht, nicht verstanden“, twitterte er.

Jemanden davor zu warnen, sich in etwas bestätigt zu fühlen ist in etwa so, einem Nackten im Winter davor zu warnen, dass er Kälte fühlt. Aber gut zu wissen, dass Peter Tauber wenigstens das Abendland verstanden hat.

Währenddessen erschießt ein islamistischer Täter eine Polizistin in Paris. Derselbe Täter wird einen Tag später 4 Menschen in einem jüdischen Supermarkt erschießen.

Freitag, 9. Januar

Nördlich von Paris werden die beiden Täter des Anschlags auf Charlie Hebdo erschossen.

Bei einem zeitgleichen Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt werden von einem anderen islamistischen Täter 4 Menschen erschossen.

Die SPD diskutiert im Angesicht des Terrors über vermehrte Einwanderung. Deutschland müsse auch für außereuropäische Einwanderer attraktiver werden. SPD-Fraktionschef Oppermann fordert, dass die deutschen Sicherheitsbehörden Syrien-Rückkehrern notfalls rund um die Uhr „auf den Füßen“ steht.

Dass dies absolut ausgeschlossen ist, weiß auch Oppermann. Aber insgesamt wird ein Muster für den Umgang mit Islamisten sichtbar:

  1. Mit dem Islam hat das alles nichts zu tun
  2. Islamistische Anschläge haben ihre Ursache in Ausgrenzung und Benachteiligung der Täter durch die Gesellschaft
  3. Die Sicherheitsbehörden stehen in Verantwortung, solche Anschläge zu verhindern. Die Politik, insbesondere die Einwanderungspolitik kann nicht haftbar gemacht werden.

Samstag, 11. Januar

Bundesjustizminister Maas (SPD) nennt das Anliegen der PEGIDA-Organisatoren, bei der kommenden Montagsdemo Trauerflor für die Hingerichteten zu tragen, „widerlich“. Sie hätten es nicht verdient, von solchen „Hetzern“ missbraucht zu werden.

Bundesinnenminister de Maiziere wirft den Organisatoren von PEGIDA vor, die Anschläge von Paris auf schäbige Weise missbrauchen zu wollen.

Man stelle sich vor, ein PEGIDA-Teilnehmer hätte vor dem Anschlag eine Mohammed-Karikatur aus Charlie Hebdo als Plakat verwendet. Die Mainstream-Medien hätten sich den Schaum vom Mund abwischen müssen. Jetzt aber gerieren sich alle braven Zeitgeist-Medien als Freund einer Zeitschrift, die vor dem Anschlag hierzulande nicht nur völlig unbekannt war, sondern für ihre extrem provozierenden Karikaturen vermutlich von islamophilen Aktivisten nach §166 StGB belangt worden wäre.

Montag, 12.Januar

Deutschlands Islam-Cheflobbyist Aiman Mayzek über PEGIDA: Antimuslimischer Rassismus. Sie erzeuge eine Pogrom-Stimmung und seien Wasser auf die Mühlen von Islamisten.

Prominentendemo vor dem Brandenburger Tor. Kanzlerin Merkel hakt bei Aiman Mayzek unter. Es sind trotz des massiven Aufgebots an Prominenz nur 10.000 Menschen erschienen, besonders viele Muslime sind nicht darunter. Besonders wenn man bedenkt, dass in Berlin 300.000 Muslime leben. Das bemerkt selbst der notorisch linke Stern.

Den Schlusspunkt des Umdeutung des Ursprungs des Terrors setzt Angela Merkel, indem sie Christian Wulff mit dem einzigen Satz zitiert, der von ihm wirklich hängengeblieben ist: Der Islam gehört zu Deutschland.

Zu spät

Der Verfassungsschutzbericht 2013 spricht von 43.000 Islamisten (Seite 206) in Deutschland, die Zahl dürfte gewachsen sein. Das sind mehr als Links- und Rechtsextremisten zusammengenommen. Der Islamismus ist längst zu mächtig geworden, der Feind steht mitten im Land. Die Soldaten Allahs können bei ihren Rekrutierungen aus dem Vollen schöpfen. Eine fragmentierte Gesellschaft kann einem geschlossenen Weltbild  wie der Islam es bietet, nichts mehr entgegensetzen.
Dieses Problem ist also nicht mehr in den Griff zu bekommen. Was tun angesichts eines extrem  brutalen und heimtückischen Feindes? Man wirft sich ihm an den Hals und beweist Loyalität. Deshalb dreschen völlig orientierungslose Funktionseliten reflexartig auf diejenigen ein, die vor genau den Gefahren warnen, die sich vor einer Woche in Frankreich auf erschreckende Weise verwirklicht haben.
Sie barmen um die Erwiderung dieser Unterwerfungsgeste. Was zurückkommt sind bestenfalls Lippenbekenntnisse.

Auf diesen Krieg ist von verschiedenen Akteuren lange hingearbeitet worden, durch Ignoranz, Blindheit, Dummheit, aber auch mit Vorsatz. Jetzt ist er da. Paris war nicht der Auftakt, nur ein vorläufiger Höhepunkt, ein mildes Lüftchen im Vergleich zu dem, was noch kommen wird.

Zweierlei Maß

Ein Mensch wird tot geprügelt, die Täter aggressives Jungvolk mit Migrationshintergrund. Mittlerweile Alltag in Deutschland. Sowas schafft es bei den Mainstream-Medien für gewöhnlich bestenfalls in den Lokalteil.

TuncgeBeim aktuellen Einzelfall ist das anders. Die tödliche Attacke auf Tungce A. fand sofort die Aufmerksamkeit aller Medien. Tungce wurde kurz vor ihrem 23sten Geburtstag von jungen Serben ins Gesicht geschlagen, als sie zwei anderen jungen Frauen zu Hilfe kommen wollte. Sie fiel ins Koma, mittlerweile ist sie verstorben.

Um daran keinen Zweifel zu lassen, Tungce hat sich diese Aufmerksamkeit und diesen Abschied verdient. Sie war eine mutige junge Frau, ein Vorbild.Die Tagesschau berichtet von der Mahnwache vor dem Krankenhaus. Der einzigen anwesenden Biodeutschen wird die Kamera ins Gesicht gehalten, es wird die posthume Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gefordert.

Warum aber bekommen diese Aufmerksamkeit nicht alle Tod geprügelten, deren Zahl in die Dutzende gehen dürfte? Wie Daniel S. aus Weyhe. Ihm wurde die Mahnwache verweigert, sein Tod wurde zum Kampf gegen Rechts missbraucht. Sein Bürgermeister hat ihn mit einem SPIEGEL-Interview verhöhnt. Sein Mörder hat viel Verständnis erfahren.
Der Verdacht drängt sich auf, dass ihm und anderen Vergessenen schlicht der Migrationshintergrund fehlte.

Deutschland wird zur Kampfzone

Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin.

So ein populärer Spruch der Friedensbewegung der 80er Jahre. Weggelassen wurde der von Brecht stammende zweite Teil des Zitats:

Dann kommt der Krieg zu euch. Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt und lässt andere kämpfen für seine Sache, der muss sich vorsehen. Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal den Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will. Denn, es wird kämpfen für die Sache des Feinds, wer für seine Sache nicht gekämpft hat.

Wie recht sie doch hatten, die Friedens-Utopisten, die sich im Auge des Orkans des Kalten Krieges so richtig schön in ihrer kindlichen Naivität suhlen konnten.

40 Jahre später ist die Welt eine andere, der Spruch aber hat immer noch Gültigkeit. In Syrien und im Irak ist ein Terrorregime im Namen einer Steinzeit-Religion entstanden, wie es die Welt bisher selten gesehen hat. Bei dem Kopfabschneiden vor laufender Kamera, Völkermord, Vergewaltigung und Vertreibung zum guten Ton gehört.

Es sind die Todfeinde jeder Menschenrechtskonvention, jedes demokratischen Gedankens. Dieser Feind kennt nur eine Sprache.
Es wäre jetzt spätestens an der Zeit, den hehren Worten von der gestiegenen Verantwortung und dem militärischen Engagement auch Worte folgen zu lassen.

Andere gehen hin. Gegen diese Feinde der Menschheit ist eine breite Allianz entstanden. Vorneweg die viel gescholtenen Amerikaner, traditionsgemäß mit Großbritannien an der Seite. Aber auch militärische Großmächte Holland, Dänemark, Australien. Sie alle lassen ihren Worten Taten folgen.

Von Deutschland kommt: Nichts. Genauer gesagt fast nichts. Konnte man sich doch durchringen, etwas militärisches Altmetall an die im schweren Abwehrkampf stehenden Kurden zu verschicken. Wirklich beeindruckend!

Mehr geht aber auch nicht. Die Bundeswehr ist in einem so katastrophalen Zustand, dass nicht mal mehr elementare Zusagen an die NATO eingehalten werden können.

KurdenprotesteUnd so kommt der Kampf eben zu uns. In Form gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Türken, zwischen Jesiden und Kurden, in Form von Muslimen gegen Juden. In Form von Muslimen gegen die Polizei. Auf deutschen Straßen und Plätzen.

Wäre es da nicht höchste Zeit für die vielfach eingeforderte Zivilcourage? Aber seltsam, man hört gar nichts von den Berufsempörten und Einforderern, von Claudia Roth über Margot Käßmann bis hin zu Wolfgang Thierse.

Ah richtig, passt nicht ins Weltbild. Ersten ist es nicht das eigene Volk, dass man da maßregeln kann, zweitens ist das Ganze doch mit einem gewissen Risiko verbunden. Nichts für Salon-Gutmenschen mit ihrer Latte-Macchiatto-Arroganz.

Ein Tsunami

Mal 500, mal 700. Jeden Tag, Tendenz steigend. 250.000 für 2014 sind realistisch. Niemand weiß mehr wohin mit den Asylsuchenden. Von Notstand ist die Rede, humanitärer Katastrophe, gesellschaftlicher Verantwortung, Verpflichtungen. Die ganz großen Phrasen werden gedroschen.

Was nicht stattfindet, ist eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, ob unser Land, ob Europa diese Zahl von Flüchtlingen auf Dauer ertragen kann. Zumal die Mehrheit der Asylsuchenden aus wirtschaftlichen Gründen herkommt. Die Debatte findet natürlich trotzdem statt, in Internetforen, in den Kommentarspalten der Online-Medien, im Verborgenen. Die Bürger machen sich Sorgen und das zu Recht.

Deutschland ist eines der am dichtesten bevölkerten Länder der Erde, die Gesellschaft ist überaltert, es gibt erhebliche Probleme mit Integration von Muslimen, das Sozialsystem ist zum Platzen gespannt, es werden hunderte Milliarden für die gescheiterte Euro Rettung fällig. Gleichzeitig versinkt die Peripherie Europas in blutigen Konflikten.

Und in dieser Situation macht das Land ein Angebot an Hungerleider aus aller Herren Länder, welches die nicht abschlagen können. Niemand kann es ihnen verdenken.

Die Sorgen, Bedürfnisse und Bedenken der einheimischen Bevölkerung spielen keine Rolle mehr. Im Gegenteil, die Deutschen werden eingespannt für ein übles Spiel, sie werden als Geisel gehalten. Nicht nur in Form von abgepressten Steuern und Abgaben. Auch in Form zu ertragender Kriminalität, Belästigungen und Nachstellungen. Aber darüber ist gefälligst das Maul zu halten. Kritik wagt keiner.

Keiner? Doch. Der Maximo Lider eines Bundeslandes im Südosten der Republik hat vorsichtig Bedenken geäußert. Man soll doch die Grenzen besser überwachen und auf die Einhaltung des Dublin II-Verfahrens bestehen. Sagt Herr Seehofer, wohl wissend, dass für eine effektive Grenzüberwachung keine Infrastruktur und kein Personal mehr vorhanden ist.

Aber darauf hat der Sprecher von Pro Asyl, Günter Burkhardt, nur gewartet und die Äußerungen Seehofers als absolut inakzeptabel bezeichnet. Und weiter, Deutschland könne noch viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, wenn der politische Wille da sei. Das zeugt nicht nur von Realitätsverlust, sondern auch von einer geradezu feindseligen Haltung gegenüber der eigenen Bevölkerung und dem eigenen Land.

Eine Art Asyl-Mafia ist entstanden. Die Lobbyorganisation Pro Asyl ist da nur die Spitze des Eisbergs. Darunter hat sich ein dichtes Netzwerk von aus z.T. völlig unterschiedlichen Akteuren gebildet. Die Linksradikale-/extreme Szene, Teile des politischen Spektrums von den Grünen über die Piratenpartei bis hin zum Bundespräsidenten, die überwiegend linksgerichtete Mainstream-Presse, Teile der Wirtschaft (Wir brauchen mehr Zuwanderer!), Wohlfahrtsverbände, Profiteure der Integrationsindustrie und nicht zuletzt die Kirchen.

Über deren Rolle muss man sich besonders wundern. Besonders bei der evangelischen Kirche hat man streckenweise den Eindruck, als seien die eigenen Schäfchen eine Quan­ti­té né­g­li­gea­b­le,während die gut dotierten Funktionäre Flüchtlinge und Einwanderer anbeten wie einst das Volk Israel den Götzen Baal. Das unterdessen die Schäfchen scharenweise davonlaufen – es scheint egal zu sein.

Die Asyl-Mafia agiert unter dem Deckmantel der Humanität. Um Humanität geht es aber gar nicht mehr, im Vordergrund stehen klare politische Ziele. Mit aller Macht will man dieses Land zum herbeigesehnten Einwanderungsland machen. Diese Meinungsmacher sind es, welche die bestehende Gesetzgebung immer weiter aushöhlen, die Anerkennungsqouten in die Höhe treiben, die notfalls vor Gericht ziehen, um noch mehr Wirtschaftsflüchtlingen das Bleiberecht zu ermöglichen.

Diese Asyl-Mafia hält sklavisch an einer Flüchtlingskonvention fest, die vor über 60 Jahren unter völlig anderen Umständen und Rahmenbedingungen entstanden ist.

Sie will die Interessen der Bevölkerung hintergehen, indem sie Fakten schafft.

Woher nimmt die Asyl-Mafia Macht und Einfluss, um gegen die Mehrheit der Bevölkerung agieren zu können? Ähnlich einer Religion ruht ihre Macht auf zwei Säulen – Erlösung und Angst.

Zum einen berufen sie sich auf eine diffuse Humanität. Deutschland sei ein so reiches Land ist immer wieder zu hören. Der Subtext meint: Es geht euch allen so gut, den Flüchtlingen geht es so schlecht. Haben denn diese Menschen nicht Anspruch darauf, dass ihr etwas abgebt, von eurem Reichtum? Und wer möchte denn nicht für sich in Anspruch nehmen, gegenüber Flüchtlingen human zu sein? Wohl kaum jemand.

Wer aber unter den Deckmantel der Humanität blickt und die ganz und gar inhumanen Ziele der Asyl-Mafia hinterfragt, der begeht ein absolut inakzeptables Sakrileg. Dann greift die zweite Säule. Das Netzwerk reagiert sofort und macht Zweifel am Sinn der schrankenlosen Flüchtlingspolitik in konzertierten Aktionen nieder. So jemand bekommt die ganze Intoleranz der Toleranten zu spüren: Fremdenfeind, Rassist, Unmensch.

Längst ist klar, dass Europa -dieser Wurmfortsatz Asiens- nicht die Flüchtlinge der Welt aufnehmen kann.

Ungeachtet dessen pumpt sich das Land auf Betreiben einer kleinen Asyl-Mafia mit Problemen voll, es überdehnt seine Kräfte nicht nur kurzfristig.

Rassismus als Waffe gegen das Eigene

Die grausame Realität einer multikulturellen Gesellschaft kann derzeit in England betrachtet werden. Dort wurden in einem guten Jahrzehnt etwa 1400 meist sehr junge Mädchen in geradezu abartiger Weise sexuell missbraucht. Die Polizei hat weggesehen, weil die Opfer meist der sozial schwachen Bevölkerung angehörten wie es so schön heißt. Und sie hat weggesehen, weil die Oper weiß waren und die Täter dunkelhäutig.

In den USA gibt es für die weiße Unterschicht einen besonders verachtenden Begriff: White Trash. Und genauso haben die aus Pakistan stammenden Täter sie behandelt.
Wie Abfall, zu benutzen wenn einem danach war und dann zurück in die Ecke werfen. Gerne auch in Form eines so genannten Gang Rape – Gruppenvergewaltigung. Zitat aus dem Guardian:

They were raped by multiple perpetrators, trafficked to other towns and cities in the north of England, abducted, beaten and intimidated.“ She said she found girls as young as 11 had been raped by large numbers of men.

Obwohl die „Problematik“ bekannt war, konnten sich die Täter sicher fühlen, denn in den Etagen der Ordnungsbehörden war die Angst vor dem Rassismusvorwurf deutlich größer als das Pflichtgefühl zu helfen. Je mehr die schöne bunte Utopie in eine brutale Wirklichkeit abgleitet, desto mehr muss getan werden, um die Realität zu verdecken. Was die britischen Kinder von Rotherham erlebt haben, muss ein einziger Albtraum gewesen sein.

They felt there were fearless and untouchable. They laughed and said they would never be punished.[..] I was being viciously groomed and locked in strange homes with dirty, filthy men. I had no voice to speak. No one listened.

Auch ein anderes Muster tritt zu Tage. Bei Gewaltverbrechen fremdländischer Täter wird umgehend der Polizei der Vorwurf gemacht, wieso sie das nicht verhindert hat. Das ist bequem, denn es verhindert die Frage nach der Verantwortung der Täter. Es verhindert die Frage nach der ethnischen Dimension, die sich hier geradezu aufdrängt.

Rotherham ist eine nordenglische Kleinstadt mit nur 115.000 Einwohnern. Was wohl für Zustände in den unzähligen anderen multikulturellen Städten und Stadtteilen Großbritanniens herrschen? Und in den anderen bunten und bereicherten „sozialen Brennpunkten“ auf dem gesamten europäischen Kontinent?

Nur im ultratoleranten Großbritannien? In Deutschland wurde jüngst ein Fall bekannt, bei dem sich zwei minderjährige Deutsche aus feinem Hamburger Bürgertum freiwillig prostituiert haben – für ihren Freund aus Afrika.

Der permanente Vorwurf des Rassismus hat die Dimension einer Gehirnwäsche angenommen. Der Rassismus-Virus ist so stark, dass die Befallenen ihre eigenen Kinder zur Vergewaltigung durch offensichtlich feindlich gesinnte Zuwanderer freigeben. Jedes gesunde Misstrauen gegenüber Fremden und deren Kultur ist so vollständig abtrainiert, dass die Täter leichtes Spiel haben – sich als Unberührbare fühlen dürfen.

Schöne neue Welt.


Nachtrag 31.08.2014:
SPIEGEL-Online hat heute den dritten Artikel zum Thema Rotherham freigeschaltet und erstmals ganz vorsichtig den wahren Grund für das Wegsehen der Behörden angeschnitten. Nur um im nächsten Satz nachzuschieben, dass die Mitglieder der pakistanischen Community die Vorwürfe "unplausibel" nennt. Die Forumfunktion: abgeschaltet, wie beim SPIEGEL üblich bei Themen, die das eigene Weltbild in Frage stellen.

Im Großelternmodus

“Wir haben Schlüsselkapazitäten und Fähigkeiten, die andere Nationen so nicht haben”, so die auf permanente Medienpräsenz achtende Verteidigungsministerin von der Leyen. Explizit nannte sie Lufttransportkapazitäten, die man der UNO zur Verfügung stellen könne.

Heute berichtet Augengeradeaus.net, dass die UNO die zur Verfügung gestellten Lufttransportkapazitäten nicht mehr haben will, weil sie wegen technischen Beschränkungen und restriktiver Einsatzvorgaben aus Berlin kaum noch praktischen Nutzen haben. Normalerweise nimmt die UNO alles, was sie kriegen kann, auch Soldaten und Material aus der Dritten Welt.
Die Zurückweisung der knapp 50 Jahre alten Transall geht über die Kategorie Peinlichkeit weit hinaus. Das ist eine Bankrotterklärung für die Bundeswehr und die sie seit Jahrzehnten umherschubsenden Politiker.

Der Vorgang sagt gleichzeitig vieles aus über den Zustand der Republik, es ist Sinnbild eines alternden Deutschlands. Kraft, Ehrgeiz, Mut, Risikobereitschaft, diese Eigenschaften gehen in einer vergreisenden Gesellschaft verloren, stattdessen gewinnt das Verlangen nach absoluter Sicherheit immer und überall die Oberhand. Unvermögen allerorten: Ob der Flughafen in Berlin, Stuttgart 21, die Energiewende, die Autobahnmaut. Nichts klappt mehr auf Anhieb, aber es wird weiterhin dick aufgesprochen.

Wie bei etwas wunderlich gewordenen Großeltern, die ihre Selbstgewissheit aus dem Geleisteten der Vergangenheit gewinnen und noch glauben, sie hätten alles im Griff. Die aber das mitleidige Lächeln der anderen nicht mehr wahrnehmen, die ihnen längst die Entscheidungen aus der Hand genommen haben. Nichts mehr da, außer Hybris.

Symptome des Verfalls.

Pygmäen in Generalsuniform

Heute gedachten die Sieger des 2. Weltkrieges das 70. Mal der Landung in der Normandie. Die Landung war eine gewaltige militärische Leistung, die zehntausende Soldaten beider Seiten das Leben kostete.

Für Deutschland bedeutete die Landeoperation die Verkürzung der Herrschaft des NS-Regimes, für Westeuropa die Freiheit, denn spätestens 1946 wären sowjetische Panzer in den Sand des Westatlantik gerollt.

Vor 10 Jahren war erstmals ein deutscher Staatsgast geladen, Kanzler Schröder. Er vermied damals einen Besuch auf einem der zahlreichen deutschen Soldatenfriedhöfe, vor zehn Jahren hat das noch für Kritik gesorgt. Besucht hat er -immerhin- einen Friedhof, auf dem auch deutsche Gefallene begraben sind.
Dabei waren die meisten deutschen Soldaten natürlich auch Opfer, die wenigsten dürften noch fanatische Nationalsozialisten gewesen sein. Auch viele SS-Männer, die zu diesem Zeitpunkt schon mehrheitlich zwangsrekrutierte Jugendliche waren, haben keinerlei „fanatischen“ Kampfgeist“ mehr gezeigt. Ganz im Gegenteil, viele deutsche Soldaten haben sich in amerikanische Gefangenschaft gerettet. Es ist ausgerechnet der französische Präsident, der das zum Ausdruck bringt: „Ich möchte den Mut der Deutschen würdigen, die auch Opfer des Nazismus waren und in einen Krieg hineingezogen wurden, der nicht der ihre war und der nicht der ihre hätte sein sollen.“

Wie „passend“, dass einer der obersten Soldaten der Bundeswehr, Generalleutnant Kasdorf gestern in einem Erlass den Gebrauch des Spruches Treue um Treue verboten hat. Diesen Spruch hatten Bundeswehrsoldaten am Panzerwrack dreier gefallener Kameraden in Afghanistan angebracht. Aber: Diese Spruch haben auch schon Fallschirmjäger der Wehrmacht gebraucht, wohlgemerkt nicht die SS.

Zwar ist die Bundeswehr von ehem. Wehrmachtsangehörigen aufgebaut worden, von wem denn auch sonst. Zwar begründet sich bei den zahlreichen Auslandseinsätzen der Respekt vor deutschen Soldaten noch immer auf die soldatischen Tugenden und Leistungen der Wehrmacht.
Nur muss laut Traditionserlass (jawohl, beim Bund kann auch Tradition befohlen werden!) in der Bundeswehr jegliche Spur zur Vorläuferarmee getilgt werden, oder sollte man besser sagen: gesäubert?

Es bleibt ein Rätsel, weshalb die Bundeswehr als Erkennungszeichen immer noch das stilisierte Eiserne Kreuz trägt. Schließlich hat auch die Wehrmacht unter diesem althergebrachten Tapferkeitszeichen gedient.

Was Kasdorf hier anrichtet, ist aber besonders niederträchtig. Er nimmt mit dem Verbot des Mottos Treue um Treue den tapferen Soldaten des Jahres 2012 ihr Gedenken und noch schlimmer: Er bringt ihr Opfer in Verbindung mit Ereignissen, die 70 Jahre zurückliegen. Und das ohne jede Not, ohne jeden politischen Druck.

Bei genauerer Betrachtung sollte auch die Benutzung des Eisernen Kreuzes durch die Bundeswehr schleunigst unterbunden werden, um eine nachträgliche Beschmutzung durch Geistes-Pygmäen mit Arabeske wie Herrn Kasdorf zu verhindern.

Eines schafft Generalleutnant Kasdorf ganz unfreiwillig aber doch. Er bestätigt ein Kontinuum von der Wehrmacht bis zur Bundeswehr unserer Tage: Die Feigheit ihrer Generäle.