Demokratie auf Bewährung

Islamisten verüben in London nicht nur einen Mordanschlag, nein, sie schlachten ihr Opfer mit Hackbeil und Fleischermesser. Danach folgt nicht etwa Flucht. Die Täter suchen die Öffentlichkeit in Form der allgegenwärtigen Handykameras, um sich an Ort und Stelle zur Tat zu bekennen. Das steigert die Brutalität ins Grenzenlose. Die Täter handeln ganz im Geist der Assassinen aus dem Mittelalter.

Der britische Regierungschef entblödet sich nicht, die Attacke auch als Angriff auf die britischen Muslime zu bezeichnen. Das ist nun real gewordene Orwell’sche Fiktion in Reinstform. Krieg ist Frieden, Hass ist Liebe. Inklusive Doppeldenk und Appeasement. Die Täter von London werden zu einsamen Wölfen verbrämt. Wie immer nur Einzelfälle. Das ist nur noch reines Nebelkerzenwerfen.

Natürlich haben die zahlreichen Imame Londons sofort ihr Entsetzen über das Geschehen geäußert und erklärt, dass die Tat „unislamisch“ sei. Auf einen „Kampf“ gegen die islamistischen Strömungen wird man aber vergebens warten. Auf die Forderung nach mehr Zivilcourage gegen extremistische Glaubensbrüder ebenfalls. Im Gegenteil, man wird zu gegebener Zeit das Gewaltpotential zu nutzen wissen. Als treusorgende Warnung verpackt, wenn Forderungen nicht erfüllt werden.

Der Vorbürgerkrieg neigt sich dem Ende zu. Wie in einem Vulkan vor dem Ausbruch kommt es in immer kürzeren Abständen zu Druckentweichungen. Der Bürgerkrieg ist da. Ein Zurück gibt es nicht mehr.

Eine unvollständige Chronologie der Ereignisse:

In Frankreichs Banlieues kommt es 2007 zu wochenlangen Krawallen – bis die Imame der Bitte der Polizei nachkommen und zur Ruhe aufrufen. Sie erhalten Gehorsam und Allah-ist-groß-Rufe zur Antwort.
In London wird 2011 ein ganzer Stadtteil niedergebrannt. Im Augenblick brennen Teile von Schwedens Hauptstadt. Die etablierten Medien sprechen von Jugendlichen. Das stimmt, aber in erdrückender Mehrheit sind es eben muslimische Jugendliche. Ein Sprecher der schwedischen Polizei versteht da seine eigene Traumwelt nicht mehr. Man habe doch so viel investiert in Bildung und Jobs für die Menschen, es sei viel erreicht worden, man müsse einfach damit weitermachen.

Immer noch hofft man, dass sich der zum Extremismus neigende Teil der muslimischen Bevölkerung an den Tisch mit dem Spielbrett namens Demokratie bitten lässt. Die aber lachen über das Bitten und Betteln und rütteln statt dessen am Tisch, wollen ihr eigenes Spielbrett namens Islam auf dem Tisch sehen.

Nicht nur von islamistischer Seite kommt es zu gewalttätigen Ausbrüchen. In Deutschland ermorden Rechtsextremisten des sogenannten NSU über Jahre hinweg Migranten. In Norwegen erschießt Rechtsextremist Breivik dutzende Jugendliche, weil er meint, damit muslimische Einwanderung stoppen zu können.

In Deutschland hat es bisher nur einen geglückten islamistischen Terrorakt gegeben, die Erschießung US-Amerikanischer Soldaten durch einen albanischen Islamisten 2011.
Mit mehr Glück als Verstand sind einige weitere Anschläge nicht geglückt. Der Kofferbombenanschlag 2006 auf zwei Regionalzüge, die aufgeflogene Sauerlandzelle, zuletzt der Anschlagsversuch auf den Hannoveraner Hauptbahnhof. Wie lange wird den Deutschen das Glück hold sein? Verfassungsschutz und Polizei sind zunehmend weniger in der Lage, in abgeschottete Parallelgesellschaften einzudringen um das Schlimmste zu verhindern. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis ein Anschlag gelingt. Zumal immer mehr Personal zum „Kampf gegen Rechts“ abgezogen wird.

Der Krieg im Kleinen ist dagegen längst im Gange. In allen Nuancen zu besichtigen in diesem Video. Von der Arroganz und Brutalität des Herrenmenschen mit Migrationshintergrund bis zur schlichten Übermacht nach Kopfzahl. Von der bewussten Demütigung des weißen Kindes bis zur Bestätigung des Angreifers durch seine Gesinnungsgenossen. Opfer sind die vielen Namenlosen, die von „südländisch aussehenden“ Jugendlichen auf Fußballplätzen, in Fußgängerzonen, auf Schulhöfen oder in U-Bahnhöfen zum Krüppel geprügelt wurden. Oder Polizisten, die von bärtigen Demonstranten mit dem Messer angegangen werden. Die Geschlagenen und Ermordeten, die möglichst zur Eintages-Meldung in Regionalzeitungen verdampfen sollen, angeblich alles Einzelfälle. Wer’s glaubt, wird selig. Immer mehr Zeitgeist-Gläubigen werden die Augen gewaltsam geöffnet.

Die Demokratien des alten Europa haben sich mit Multi-Kulti und ungeregelter Zuwanderung aus muslimischen Ländern selbst einer Bewährungsprobe ausgesetzt, die sie allem Anschein nach nicht bestehen können, einfach weil die Instrumente dazu fehlen. In dieser Übergangsphase vom stillen zum offenen Bürgerkrieg könnten nur noch drastische Maßnahmen helfen. Rigorose Ausweisung von nicht Integrationswilligen und -fähigen Zuwanderern ggf. unter Aberkennung der hinterher geworfenen Staatsbürgerschaft, Verbot muslimischer Lobbygruppen.

Ein Dilemma, denn wenn sie zu eben diesen Instrumenten greifen, sind sie keine Demokratien mehr.

Die erforderliche Sondergesetzgebung liefe dem Wesen der Demokratie und seinem Gleichheitsgrundsatz diametral entgegen.

Also greifen die Funktionseliten noch zum Mittel der Verschleierung, wiederholen ständig die Mär von der angeblichen Benachteiligung des ohnehin schon an allen Ecken und Enden gepäppelten Klienteles, suchen die Ursachen beim eigenen Volk, weil das leicht angreifbar ist. Das wehrt sich nicht, Beschimpfungen, etwa die der Islamophobie sind auch nicht mit persönlichen Risiken verbunden.

Es mag sein, dass dies noch eine Zeit lang funktioniert, aber wenn das eigene Volk die Sozialleistungen zur Ruhigstellung der sogenannten sozialen Brennpunkten nicht mehr aufbringen kann, dann wird der Krieg von den Vorstädten bis an die Villen der Gutmenschen vordringen.