Den Sozialismus in seinem Lauf…

…hält weder Ochs noch Esel auf. Das einzige Zitat des ansonsten staubtrockenen Erich Honeckers, das es in die Geschichtsbücher geschafft hat.

Es ist noch kein halbes Jahr her, das CDU/CSU an der absoluten Mehrheit entlang geschrammt sind. Dieses hervorragende Ergebnis haben sie der FDP zu verdanken, die nicht einmal mehr die Zweitstimme der bürgerlichen Wähler einfangen konnte. Das Wählervotum war insgesamt eine recht eindeutige Absage an linke Experimente.

Gerade mal 25,7% (zählt man die Nichtwähler hinzu, sind es gar nur ca. 18% aller Wahlberechtigten) haben sich für die SPD entschieden.

So gründlich hat sich das Stimmvieh wahrscheinlich noch nie verrechnet. Keine Spur mehr von bürgerlicher Vernunftpolitik. Bei den CDU-Funktionären regiert die Angst. Niemand will sich mit unbedachtem Vorpreschen die Karriere verhageln, man kann schließlich nichts anderes. Das ist das Ergebnis von mittlerweile neun Jahren Merkel’scher innerparteilicher Zersetzungspolitik. Für die Affäre um den widerwärtigen Herrn Edathy (wir erinnern uns: die arrogante Selbstgerechtigkeit in Person beim NSU-Untersuchungsausschuss) musste CSU-Minister Friedrich bezahlen, auf Befehl von Angela.

Die SPD dagegen hat bewiesen, wie schnell und eng sie bei Bedrohung die Reihen schließen kann, Angst ist den Genoss_Innen fremd.
Die Große Koalition ist das Beste, was ihnen passieren konnte. Machtpolitisch haben sie die FDP beerbt. Hofiert von allen Seiten haben sie Spielräume wie niemand sonst. Wenn der vermeintlich übermächtige Koalitionspartner lästig wird, dann wedeln die Sozen unverhohlen mit der Option eines Bündnisses mit den Linksradikalen und den Linksextremen – den Grünen und der Linkspartei.

Die Christsozialen haben dem offenbar nichts mehr entgegenzusetzen.

So peitscht der linke Flügel der SPD in schneller Folge seine sozialistischen Pläne durch. Rente mit 63, Mindestlohn, Frauenquote. Und Deutschland, so scheint es, kann jede Torheit wegstecken. Nichts scheint seine Wirtschaft und damit seine sprudelnden Steuereinnahmen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Es wirkt wie ein gewaltiges Strohfeuer, dass den umliegenden Ländern die Luft zum Atmen raubt.

Deutschland zieht soviel Investitionen an, dass es dazu übergegangen ist, sein Geld an die europäischen Länder quasi zu verschenken, damit dort keine Hungeraufstände ausbrechen. Seit Jahren geht das so. Eine Sonderkonjunktur, wie es sie noch nie gegeben hat. Die wird enden, spätestens mit dem vollen Einsetzen des demographischen Niedergangs. Die sozialistischen Pflöcke der SPD aber werden bleiben.

Der neueste Streich aus dem Gruselkabinett der SPD ist die doppelte Staatbürgerschaft. Damit können Zuwanderer auch bei Volljährigkeit zwei Pässe behalten. Eine ganz eindeutige Privilegierung gegenüber der (noch) Mehrheitsbevölkerung.

In Wirklichkeit wird damit nur die Gesetzeslage an die Realität angepasst. Die funktioniert bislang so: Der türkische Staatsbürger gibt seinen türkischen Pass ab, bekommt einen deutschen und wandert dann schnurstracks zurück zum türkischen Konsulat in seiner Nähe (jede größere Stadt hat eines). Dort beantragt und erhält er sofort wieder einen türkischen Pass. Diese Praxis ist seit Jahren bekannt – und geduldet. Mit zwei Pässen können nun die Rosinen gepickt werden. Ob es um Nachzug von Angehörigen geht, um Arbeitssuche, um Sozialleistungen, es kann jeweils der „passende“ Pass gezückt werden. Nicht zu vergessen, in beiden Staaten kann gewählt werden.

Altkanzler Schröder wurde 2001 mit gerade mal 50.000 Stimmen zum Kanzler gewählt. Es darf geraten werden, wem er diese Stimmen zu verdanken hatte.

Dabei könnte dem Missbrauch ohne Probleme ein Riegel vorgeschoben werden. Die Türkei veröffentlicht in einem Amtsblatt ihre „neuen“ alten Staatsbürger – namentlich.

Für die Integrationsbeauftragte (sic!) Özoguz – die unverhohlen Lobbyarbeit für ihre Landsleute betreibt- ist das Klassenziel dennoch klar verfehlt. Sie wollte die deutsche Staatsbürgerschaft für jeden hier geborenen automatisch mit der Geburt. Ohne Wenn und Aber.
Im Nachbarland Frankreich hat man damit schon prima Erfahrungen gemacht. In Frankreichs Süden fragt man sich, ob man sich in Schwarzafrika oder Algerien befindet – inklusive der bürgerkriegsähnlichen Zustände. Auf der französischen Überseeinsel Mayotte im indischen Ozean steht die größte Geburtsklinik „Frankreichs“. Grund: Dort reisen tausende schwangere Frauen illegal aus Madagaskar ein, nur um in Mayotte ihr Kind zu gebären. Das Neugeborene erhält automatisch die französische Staatsbürgerschaft, einfach weil es auf französischen Boden geboren wurde. Gleichzeitig wird das Baby EU-Bürger. Diesen Automatismus wollte Frau Özoguz auch diesem Land und insbesondere ihren Landsleuten gönnen. Die Lobbyarbeit der Migrationsindustrie wird weitergehen, Frau Ö. wird ihr Ziel in wenigen Jahren erreicht haben.

Und so tauscht dieses Land seine einst bewunderte freiheitliche Verfassung peu â peu gegen eine sozialistisch/multikulturelle aus. Hatten wir schon mal. Hieß damals Deutsche Demokratische Republik. Hat dolle funktioniert! Weder Merkel noch ihr dunkelroter Vize wollen diesen Prozess in seinem Lauf aufhalten. Honecker scheint recht zu behalten.