Ein Tsunami

Mal 500, mal 700. Jeden Tag, Tendenz steigend. 250.000 für 2014 sind realistisch. Niemand weiß mehr wohin mit den Asylsuchenden. Von Notstand ist die Rede, humanitärer Katastrophe, gesellschaftlicher Verantwortung, Verpflichtungen. Die ganz großen Phrasen werden gedroschen.

Was nicht stattfindet, ist eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, ob unser Land, ob Europa diese Zahl von Flüchtlingen auf Dauer ertragen kann. Zumal die Mehrheit der Asylsuchenden aus wirtschaftlichen Gründen herkommt. Die Debatte findet natürlich trotzdem statt, in Internetforen, in den Kommentarspalten der Online-Medien, im Verborgenen. Die Bürger machen sich Sorgen und das zu Recht.

Deutschland ist eines der am dichtesten bevölkerten Länder der Erde, die Gesellschaft ist überaltert, es gibt erhebliche Probleme mit Integration von Muslimen, das Sozialsystem ist zum Platzen gespannt, es werden hunderte Milliarden für die gescheiterte Euro Rettung fällig. Gleichzeitig versinkt die Peripherie Europas in blutigen Konflikten.

Und in dieser Situation macht das Land ein Angebot an Hungerleider aus aller Herren Länder, welches die nicht abschlagen können. Niemand kann es ihnen verdenken.

Die Sorgen, Bedürfnisse und Bedenken der einheimischen Bevölkerung spielen keine Rolle mehr. Im Gegenteil, die Deutschen werden eingespannt für ein übles Spiel, sie werden als Geisel gehalten. Nicht nur in Form von abgepressten Steuern und Abgaben. Auch in Form zu ertragender Kriminalität, Belästigungen und Nachstellungen. Aber darüber ist gefälligst das Maul zu halten. Kritik wagt keiner.

Keiner? Doch. Der Maximo Lider eines Bundeslandes im Südosten der Republik hat vorsichtig Bedenken geäußert. Man soll doch die Grenzen besser überwachen und auf die Einhaltung des Dublin II-Verfahrens bestehen. Sagt Herr Seehofer, wohl wissend, dass für eine effektive Grenzüberwachung keine Infrastruktur und kein Personal mehr vorhanden ist.

Aber darauf hat der Sprecher von Pro Asyl, Günter Burkhardt, nur gewartet und die Äußerungen Seehofers als absolut inakzeptabel bezeichnet. Und weiter, Deutschland könne noch viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, wenn der politische Wille da sei. Das zeugt nicht nur von Realitätsverlust, sondern auch von einer geradezu feindseligen Haltung gegenüber der eigenen Bevölkerung und dem eigenen Land.

Eine Art Asyl-Mafia ist entstanden. Die Lobbyorganisation Pro Asyl ist da nur die Spitze des Eisbergs. Darunter hat sich ein dichtes Netzwerk von aus z.T. völlig unterschiedlichen Akteuren gebildet. Die Linksradikale-/extreme Szene, Teile des politischen Spektrums von den Grünen über die Piratenpartei bis hin zum Bundespräsidenten, die überwiegend linksgerichtete Mainstream-Presse, Teile der Wirtschaft (Wir brauchen mehr Zuwanderer!), Wohlfahrtsverbände, Profiteure der Integrationsindustrie und nicht zuletzt die Kirchen.

Über deren Rolle muss man sich besonders wundern. Besonders bei der evangelischen Kirche hat man streckenweise den Eindruck, als seien die eigenen Schäfchen eine Quan­ti­té né­g­li­gea­b­le,während die gut dotierten Funktionäre Flüchtlinge und Einwanderer anbeten wie einst das Volk Israel den Götzen Baal. Das unterdessen die Schäfchen scharenweise davonlaufen – es scheint egal zu sein.

Die Asyl-Mafia agiert unter dem Deckmantel der Humanität. Um Humanität geht es aber gar nicht mehr, im Vordergrund stehen klare politische Ziele. Mit aller Macht will man dieses Land zum herbeigesehnten Einwanderungsland machen. Diese Meinungsmacher sind es, welche die bestehende Gesetzgebung immer weiter aushöhlen, die Anerkennungsqouten in die Höhe treiben, die notfalls vor Gericht ziehen, um noch mehr Wirtschaftsflüchtlingen das Bleiberecht zu ermöglichen.

Diese Asyl-Mafia hält sklavisch an einer Flüchtlingskonvention fest, die vor über 60 Jahren unter völlig anderen Umständen und Rahmenbedingungen entstanden ist.

Sie will die Interessen der Bevölkerung hintergehen, indem sie Fakten schafft.

Woher nimmt die Asyl-Mafia Macht und Einfluss, um gegen die Mehrheit der Bevölkerung agieren zu können? Ähnlich einer Religion ruht ihre Macht auf zwei Säulen – Erlösung und Angst.

Zum einen berufen sie sich auf eine diffuse Humanität. Deutschland sei ein so reiches Land ist immer wieder zu hören. Der Subtext meint: Es geht euch allen so gut, den Flüchtlingen geht es so schlecht. Haben denn diese Menschen nicht Anspruch darauf, dass ihr etwas abgebt, von eurem Reichtum? Und wer möchte denn nicht für sich in Anspruch nehmen, gegenüber Flüchtlingen human zu sein? Wohl kaum jemand.

Wer aber unter den Deckmantel der Humanität blickt und die ganz und gar inhumanen Ziele der Asyl-Mafia hinterfragt, der begeht ein absolut inakzeptables Sakrileg. Dann greift die zweite Säule. Das Netzwerk reagiert sofort und macht Zweifel am Sinn der schrankenlosen Flüchtlingspolitik in konzertierten Aktionen nieder. So jemand bekommt die ganze Intoleranz der Toleranten zu spüren: Fremdenfeind, Rassist, Unmensch.

Längst ist klar, dass Europa -dieser Wurmfortsatz Asiens- nicht die Flüchtlinge der Welt aufnehmen kann.

Ungeachtet dessen pumpt sich das Land auf Betreiben einer kleinen Asyl-Mafia mit Problemen voll, es überdehnt seine Kräfte nicht nur kurzfristig.