Ins Nichts regiert

Sicherheitskonferenz in München. Der US-Republikanische Senator und Ex-Präsidentschaftskandidat John McCain hat eutschland und insbesondere Bundeskanzlerin Merkel vorgeworfen, eine Appeasement-Politik wie die Briten in den 30er Jahren zu betreiben, weil sie der Ukraine keine Waffen für den Bürgerkrieg liefern will. Dass McCain diesen Vorwurf direkt an die Bundeskanzlerin richtet, hat Gründe.

Auch der neue griechische Ministerpräsident Tsipras fordert Milliarden von Deutschland für NS-Verbrechen. Er nennt das ohne Umschweife eine moralische Verpflichtung gegenüber Griechenland und Europa.

Beide Politiker tun hier nichts anderes, als religiöse Gefühle zu kitzeln. Beide spielen geschickt die Karte der deutschen Zivilreligion namens Schuld aus. Mit steigendem Abstand zu den zwölf dunklen deutschen Jahren wird die Erinnerungskultur im Land an die spezifisch deutsche Schuld immer schriller. Das alles hat mittlerweile deutlich religiöse Züge angenommen -inklusive Gedenkrituale, der Erbsünde, Wallfahrtsorten und eines regelrechten Schuldkatechismus in Schulen und Staatsfernsehen.
Das Ausland fordert das mitnichten. Die Deutschen haben sich diese Religion selbst gegeben und solchen Anmaßungen den Weg geebnet.

Und wer hat das Hochamt dieser Religion inne? Richtig, Frau Dr. Merkel. Den Bischofsstab hält ihr ein Herr Gauck.

Eine Führungselite, dessen Selbstverständnis auf den schlimmen Verbrechen der Nationalsozialisten basiert und die sich infantil darin suhlt, die verabschiedet sich nicht nur von verantwortungsvollem Handeln, sondern von jeglichem Handeln und lädt zur moralischen Erpressung geradezu ein.

Wenn man sich die zurückliegenden knappen zehn Amtsjahre von Frau Merkel anschaut, dann nimmt sie ihr Priester-Amt sehr ernst.

Ideologisch bei den Grünen Zuhause

Merkel hat vorsätzlich das von ihr regierte Land zur Ausbeutung freigegeben. Zum einen durch Kredite an Pleitestaaten, die von Anfang an niemals vor hatten, diese wieder zurückzuzahlen. Zum anderen durch massenhaften Missbrauch des Asylrechts, ohne dass Frau Dr. Merkel dazu je „klare Kante“ gezeigt hat, wie dies die Grünen -denen sie ideologisch eigentlich am nächsten steht- ständig von ihr fordern.

Fugenlos übernimmt sie die Ideologie von Linksaußen, nach der Deutschland nur noch als Siedlungsraum für alle und jeden zu betrachten ist. Den seit Jahrhunderten bewährten Dreiklang eines stabilen Staates mit Staatsgebiet-Staatsvolk-Staatsgewaltgibt sie vorsätzlich Preis für eine gefährliche Multikulti-Ideologie.

Die Führungsrolle, die Deutschland wegen seiner wirtschaftlichen Stärke zufällt, vergibt Merkel bereitwillig. Die offen gescheiterte Euro-Währung nennt sie alternativlos. Einen Mario Draghi lässt sie den Euro in eine Weichwährung à la Lire verwandeln und enteignet damit die deutschen Sparer. Den Gläubigerstaaten (also dem kompletten Olivengürtel Europas) hat sie das Zepter in Europa überlassen und damit zur hemmungslosen Plünderung dieses Landes eingeladen.

In der für eine Industrienation überlebenswichtigen Energiepolitik kippt sie in hektischen Aktionismus und emotionsgeleitet den vorher mühsam ausgehandelten Atomkonsens zugunsten eines Totalausstiegs aus der Atomkraft. Die sozialistisch angeordnete Energiewende verläuft chaotisch, ist extrem teuer und hilft der Umwelt mitnichten.

Die wahnwitzige Ideologie vom Gender Mainstreaming? Kein Problem für Merkel, ihre Betonfrisur-Ministerin von der Leyen setzt die Frauenquote erst für die Wirtschaft um – und dann in der Bundeswehr.

Sie akzeptiert schweigend, dass ihre so genannte Familienministerin Schwesig -die außer einem hübschen Gesicht- eine ganz linke Gesinnung mit ins Amt bringt, den Kampf gegen einen weitgehend imaginierten Feind von Rechts forciert und das Bekenntnis zur Demokratie von ultralinken Staatsknete-Empfänger ersatzlos streicht. Damit wird ganz offen die gewaltbereiteAntiFa zur halbstaatlichen Schlägertruppe gegen die Bürger, die den linken Gesellschaftsexperimenten nicht länger folgen wollen. Merkel scheint’s gerade Recht zu kommen, murrt das Volk doch erstmals leise gegen seine Ausbeutung auf.

Merkel kontert, indem sie in ihrer Neujahrsansprache vor der Teilnahme an PEGIDA-Demonstrationen warnt. Auf die brutalen Terroristen vom Islamischen Staat geht sie erst danach ein.

Nach den entsetzlichen Anschlägen durch Islamisten in Paris rehabilitiert sie den zu Recht verachteten Ex-Präsidenten Wulff, indem sie betont, dass „der Islam zu Deutschland gehört“. Von den Grünen gibt’s Beifall für die „klare Kante“. Mit dem Schmierigsten aller Islamlobbyisten, Aiman Mayzek, hakt sie sich vor dem Brandenburger Tor unter, um die Verbundenheit mit dem Islam zu unterstreichen.

Die CDU ist ihr nur noch Vehikel

Ihre eigene Partei hat sie vollkommen entkernt und letzte Reste des einstigen konservativen Profils der CDU regelrecht ausradiert. Erst Merkel hat die Sozialdemokratisierung abgeschlossen. Merz, Röttgen, Rüttgers – jeden profilierten Kopf der Union hat sie weggemobbt und wird damit zur Grabplatte ihrer Partei wie einst Helmut Kohl.

Das Land ist am Ende einer wohl einmaligen wirtschaftlichen Hochphase. Nicht mal das hat es Merkel zu verdanken, die Grundlagen hat ihr Vorgänger Schröder von der SPD mit seinen Reformen gelegt, der dafür abgewählt wurde.

Eine Geste zeigt die Geisteshaltung

Nichts könnte Merkels Geisteshaltung besser darstellen, als ihre Geste bei der Wahlparty 2013. Nur Stunden nachdem ihr die deutschen Wähler beinahe die absolute Mehrheit beschert hatten, wirft sie verächtlich eine deutsche Fahne weg.
Immerhin hat sie der BRD mit ihrem planlosen Gerede von der Alternativlosigkeit eine neue Partei beschert. Völlig wider Willen. Denn Willen hat diese Frau nur zu einem: Machterhalt. Wofür eigentlich?

Frau Dr. Angela Merkel ist als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland eine Totalversagerin.