Kriegsende vor 70 Jahren: Die Kanzlerin gibt Zeugnis

Podcast Kanzlerin
Quelle: www.bundeskanzlerin.de

2. Mai, zufällig in Berlin unterwegs, RBB-Nachrichten gehört. Die Nachrichtensprecherin berichtet, dass an diesem Tag vor 70 (siebzig!) Jahren die deutschen Soldaten in Berlin ENDLICH ihre Waffen niedergelegt hätten. Das „endlich“ betont sie dabei so flehentlich, als hätte ihr ein Granatsplitter in ihrem kuscheligen Studio mit dem hippen Apple-PC gerade einen gestylten Fingernagel eingerissen. Da haben die doch endlich kapituliert, diese Wehrmachts-Nazis. Wollten erst so spät erkennen, dass sie gerade befreit werden. Besonders die Frauen der Stadt, möchte man hinzufügen.

Mittlerweile gibt es nur noch wenige Lebende der „Erlebnisgeneration“, parallel dazu erklimmt die Betonung immerwährender deutscher Schuld und die Intensität der Selbstgeißelung neue Höhen.

Zeugnis der Realistätsfremdheit

Der neueste Podcast von Angela Dorothea Merkel ist ein Zeugnis dessen sondergleichen. Gleichzeitig destilliert sie hier die Sicht der gegenwärtigen bundesrepublikanischen Funktionseliten auf das Volk, welches zu schützen sie geschworen haben.
In der gefälligen Befragung der Kanzlerin jedenfalls darf eine unterwürfige Historikerin offensichtlich vorher abgesprochene gefällige Fragen stellen.

Kurze Auszüge:

Ein KZ-Überlebender lässt über die Historikerin fragen, was für die Kanzlerin die politische und -Achtung!- wirtschaftliche Bedeutung der Phrase „Nie wieder“ sei, die er mittlerweile als inhaltsleere Floskel sieht.
Antwort der Kanzlerin: „Ich würde die Meinung, dass „Nie wieder“ eine Floskel ist, ausdrücklich nicht teilen.“
Sie widerspricht damit einem Überlebenden, der es auch schon nicht mehr hören kann! Die kluge Frage nach der wirtschaftlichen Bedeutung ignoriert die Kanzlerin gleich ganz.

Merkel fährt fort: „Es ist natürlich eigentlich eine Schande, dass es keine jüdische Einrichtung in Deutschland gibt, vor der nicht Polizisten stehen müssen […]“
Dass die weitaus meisten Übergriffe auf Juden in Deutschland von Muslimen ausgeübt werden, ist Frau Merkel entweder unbekannt, oder es passt nicht in ihr links-grünes Weltbild, welches sie im nächsten Satz offenbart:
„Es ist nicht in Ordnung, dass anders denkende oder anders aussehende Menschen oft auch Rassismus und Extremismus ausgesetzt sind.“
Dabei werden mittlerweile täglich Menschen rassistischer und extremer Gewalt ausgesetzt, weil sie irgendwie … deutsch aussehen. Und zwar von Menschen, die anders denken und anders aussehen.

Mit dem Thema Migration ist Merkel und ihr Lakai aber noch nicht fertig, denn es gibt ein Problem.
Wie kann Menschen mit Migrationshintergrund die spezifisch deutsche Zivilreligion Schuld nahe gebracht werden?
Antwort Merkel: […]Integration bedeutet natürlich auch, Teilhabe an der Vergangenheit einer Gesellschaft, zu der ich heute gehöre.
Das möchte man mal sehen, dass der afrikanische Asylbewerber sich plötzlich der deutschen Geschichte schämt! Wie gesagt, ein Zeugnis der Realitätsfremdheit.
Zum Ende hin betont sie, dass es keinen Schlussstrich geben kann und wie wichtig es ihr ist, für die Vergewaltiger und Mordbrenner der Roten Armee einen Kranz niederzulegen.

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