Mahnmal reloaded

In Berlin ist ein Mahnmal für die im National-Sozialismus 500.000 ermordeten Zigeuner eingeweiht worden, mit einer würdigen Feier. Allerdings ist immer noch nicht begreiflich, weshalb das Stelenfeld zu Berlin nicht von vornherein allen Opfern des Holocaust gewidmet wurde. Wollte sich hier eine Opfergruppe einen Über-Opferstatus sichern?

Die industrielle Ermordung von Menschen war ein einmalig schreckliches Verbrechen.
Deutschland hat daher die moralische Verpflichtung, den wenigen Überlebenden im Herbst ihres Lebens jede erdenkliche Unterstützung zu gewähren und hat die geschichtliche Verpflichtung, dass es nie wieder zum Völkermord kommt, schon gar nicht zum planvollen. Gerade darauf sollten die Politiker mit Blick auf die weitere Zukunft achten. Multi-Kulti kann auch zum Völkermord führen, siehe Balkan.

Keine -quasi überleitende- Verpflichtung kann es dagegen für aktuell massenhaft zuwandernde/asylsuchende Sinti & Roma geben. Genau diese Forderung deutet der Zentralrat der Sinti & Roma aber an.

Bk’in Merkel stößt ins selbe Horn und bedauert, dass Sinti & Roma immer noch für ihre Rechte kämpfen müssten.

Mit Rechten sind immer auch Pflichten verbunden. Der Autor dieser Zeilen meint sogar, dass den Pflichten die Rechte erst folgen, die Pflichten also höherwertig sind. Für Zuwandernde besteht die Pflicht, sich in die Werten und Normen der Gastgesellschaft einzufügen. Zigeuner sehen sich dazu sehr oft nicht in der Lage. Eine Privilegierungsforderung in dieser Frage, bezogen aus der Vergangenheit ist unzulässig. Kein souveräner Staat ließe sich darauf ein. Hier ist das anders.

Auch das ist historisch ein einmaliger Vorgang.