Merkel Irre

Merkel forciert die Flutung

Die Türkei ist die wiedererstarkende Regionalmacht an der Schnittstelle Europas zum Orient. Im Zuge der Flüchtlingskrise hat das Land unverhofft einen Vasallen hinzugewonnen, der sich kraft eigener Schwäche der Türkei andient wie ein Sklave seinem Herrn. Diese Woche hat der türkische Außenminister wieder einmal die Vasallenkönigin Merkel aus Berlin empfangen. 3 Milliarden Euro hat Merkel den Türken in die Hand versprochen, worauf die Türkei gleich nachgelegt hat.
An dieses Stelle darf daran erinnert werden, dass das weit ärmere Jordanien 630.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen hat und der Failed State Libanon 1 Million. Dass diese Staaten – die es sehr viel nötiger hätten als die Türkei – auch Berliner Milliarden bekommen, ist nicht bekannt.

Sie bekommen deshalb nichts, weil bei diesen Flüchtlingen nicht die Gefahr besteht, dass sie in Massen nach Deutschland kommen. Jordanien und der Libanon können also nichts beitragen zur „signifikanten“ Reduzierung der Flüchtlingszahlen – sprich, sie haben kein Erpressungspotential. Also gibt’s kein Geld und die Flüchtlinge können schauen, wo sie bleiben.

Soviel zum Humanismus à la Merkel.

In Syrien kündigt sich derweil eine neue Flüchtlingwelle an. Auf das geschundene Land werfen mittlerweile alle Groß- und Mittelmächte Bomben. Die Türkei trägt maßgeblich Schuld am syrischen Drama, hat sie das Erstarken der grausamen Krieger des IS doch erst ermöglicht.

Jetzt stehen Zehntausende an dessen Grenze und begehren Einlass. Außenminister Davotoglu ist der Ansicht, dass die Türkei diese Flüchtlinge (und in diesem Fall sind es tatsächlich Flüchtlinge) nicht mehr aufnehmen kann, weil die Kapazitätsgrenzen erreicht seien. Die Kanzlerin zeigt dafür Verständnis! Sie akzeptiert damit eine Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen, die sie gleichzeitig für ihr eigenes Land ablehnt!
Und weil die Bundesrepublik angeblich unbegrenzt aufnahmefähig ist, fordert sie die Türken auf, die Syrer ins Land zu lassen, um sie dann in Europa – sprich Deutschland- zu verteilen.

Teilen heißt für die Bundeskanzlerin übrigens folgendes: Wir geben euch Geld und nehmen euch die Flüchtlinge ab, der O-Ton:

Nach Europa sollen die Flüchtlinge also kommen. Dieses „Europa“ hat vor 10 Monaten beschlossen, 160.000 Flüchtlinge umzuverteilen. Tatsächlich verteilt worden sind davon 500. Das sind 0,3 Prozent. Die 27 anderen weigern sich schlicht und einfach, Merkel die Last ihrer wahnsinnigen Asylpolitik von den Schultern zu nehmen. Wenn Merkel immer noch glaubt, dass sich an dieser (absolut nachvollziehbaren) Weigerung etwas ändern wird, lebt sie entweder in einer hermetisch abgeschotteten Parallelwelt, oder sie ist ernsthaft krank.

Dabei ist es nicht einmal so, dass die Türkei dem Leid an seiner Grenze tatenlos zusieht. Tausende Zelte und eine grundlegende Infrastruktur hat das Land wenige Meter hinter der eigenen Grenze geschaffen, ein gewaltige logistische Leistung. Da könnte Deutschland effektiv helfen, z.B. mit dem THW. Aber Berlin will, dass die Türkei die Grenzen öffnet.

Jetzt wird davon gesprochen, dass die NATO den Seeweg in der Ägäis kontrollieren soll, gegen Schlepper. Die Schlepper wiederum agieren auf türkischem Territorium und das auf eng begrenztem Gebiet an den Stränden der Ägiäis. Wenn sie wollte, könnte die Türkei das schändliche Treiben innerhalb von Stunden beenden. Tatsächlich aber agieren die Schlepper im Sinne der Türkei: Sie sorgen für das reibungslose Weiterschieben der Syrer nach Deutschland und schaffen damit das Erpressungspotential, dem die deutsche Kanzlerin willig nachgibt.

Bundeskanzlerin Merkel hat die Orientierung völlig verloren. Psychologen betrachten sie als Gefahr, Verfassungsrichter attestieren ihr schwerste Rechtsbrüche. Wann nimmt sich die eigene Partei dem politischen Pflegefall Merkel an und erlöst sie aus einer Verantwortung, der sie offensichtlich nicht gerecht wird?