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Merkel hat fertig

Am 22. August hat der Autor dieser Zeilen starke Zweifel angemeldet, dass die Kanzlerin den Herausforderungen der Flüchtlingskrise gewachsen sei. Es ist schlimmer gekommen.

Denn in der Mitte Europas singt eine Sirene wie aus der griechischen Mythologie und lockt Millionen an. Die Flüchtlingskatastrophe hat sich längst vom Desaster zur Katastrophe ausgeweitet. Nichts Wirksames hat Kanzlerin Merkel dem entgegengesetzt.
Statt dessen spaltet sie Europa.

Neuestes Kapitel: Die Balkanstaaten wärmen sich auf zum nächsten Krieg. Schuld ist der Streit um Flüchtlinge. Das fehlt ihr noch im Portfolio – einen Krieg ausgelöst zu haben, mit ihrer moralinsauren, vorgeblichen Humanität.

Nun geht sie augenscheinlich ihrer engsten Vasallen verlustig.
Innenminister de Maiziere hat sich nach Monaten des Zauderns zum Widerstand entschlossen und destabilisiert Merkel durch Alleingänge. Und er weiß Schäuble an seiner Seite, der ist Merkel schon bei der letzten Griechenland-Rettung nur noch widerwillig gefolgt.

Damit ist die Union nicht nur zwischen der CSU und der CDU gespalten, Merkel verliert die Kontrolle über ihre Minister.

Kontrolle hat sie über die massenhaften Flüchtlingsströme nach Deutschland nie angestrebt.
Sie hat dass Land damit sehendes Auges in eine Krise gestürzt und hat es einer Gefahr ausgeliefert, wie kein Kanzler vor ihr.
Der überstürzte Atomausstieg, die einseitige Einmischung in den Ukraine-Konflikt, die alternativlose Euro-Rettung. Das waren noch Peanuts gegen ihre Flüchtlingspolitik.
Der Flurschaden, den diese Frau  angerichtet hat, ist unüberschaubar. Evident ist ihre Ignoranz gegen dem geleisteten Amtseid.

Frau Merkel sollte Ausschau halten nach einem geeigneten Exil halten, weit außerhalb Europas.
Napoleons Verbannungsinsel St. Helena wäre eine Option, Margot Honecker hätte in Chile noch ein Plätzchen frei für die Volksgenossin.

Jeder Tag, den sie früher zurücktritt, kann dem Land helfen.

Allerdings: Rot-Rot-Grün hat in aktuellen Umfragen eine Mehrheit und so bleibt die Wahl zwischen Pest und Cholera. Es graut einem beim Gedanken, dass Sigmar Gabriel bald Kanzler sein könnte. Der will nämlich da weiter machen, wo Merkel hoffentlich bald aufhört und gleich Flüchtlingskontingente ins Land holen, groooße wohl gemerkt. Die Masse stellt für ihn nämlich kein Problem dar. Sieht man ihm an.

Bild: flickr/luckyfotostream/CC BY-SA 2.0