Merkel BPK

Merkel trägt keine Schuld

Die Bundespressekonferenz der Bundeskanzlerin hat naturgemäß ein breites Medienecho hervorgerufen. In den Mainstream-Medien teils vorsichtige Kritik, aber (immer noch!) auch manche Lobhudelei der Höflinge. Offen contra geben lediglich Felix Krautkrämer in der Jungen Freiheit (Merkel sind die Folgen ihrer Politik völlig egal) und  Fritz Georgen im renommierten Blog Tychis Einblick (Der Abgesang hat begonnen)

Zusammenfassen lassen sich die zehntausend nichtssagenden Worte von Merkel so: Ich mache genauso weiter.
Konnte man ernsthaft anderes erwarten? Ja, angesichts der Aneinanderreihung von Desastern und Katastrophen, die Merkel in der Energie-, der Euro-, der Europa-, der Türkei- und vor allem der Flüchtlingspolitik verursacht hat, ist ein Rücktritt eigentlich unausweichlich.

Es stellt sich die Frage, wie und weshalb sich eine Frau, die keinerlei politische Ideen hat, die weder attraktiv ist, noch irgendeine erkennbare Art von Charisma besitzt, trotz allem an der Macht halten kann. Und dass, obwohl ihr von nicht wenigen Bürgern seit Längerem von Misstrauen bis blankem Hass alle Nuancen von Ablehnung entgegenschlagen (wenn man die Kommentare in Focus, Welt etc. auch nur kursorisch überfliegt).

Ohne Zweifel ist die frühere FDJ-Funktionärin hochintelligent, als Physikerin denkt sie in technischen Kategorien. Dafür spricht das relativ ungelenke Deutsch, dass sich auch nach Jahren im Scheinwerferlicht nicht verbessert hat und ihr allgemein verhuschtes Auftreten. Ihr Gesichtsausdruck ist erstarrt und wirkt wie das einer Bauchrednerpuppe.

Frappierend ist aber ihre völlige Empathielosigkeit, die bei der Pressekonferenz gleich zu Beginn sichtbar wird. Beim monotonen Abspulen ihres Empörungsdreiklangs (erschütternd, bedrückend, deprimierend) angesichts der dutzenden Verletzten und Toten der letzten Tage muss sie vom Blatt ablesen.

Dennoch schafft es Frau Merkel seit Jahren, ihr Umfeld und alle, die sich in diesem Dunstkreis bewegen (z.B. Journalisten) in ihren Bann zu ziehen und sie praktisch gleichzuschalten. Bereits im Januar hat sich ein Psychiater vorgewagt und bei Merkel einen gefährlichen Narzissmus erkannt.

Wer Frau Merkel, ihre Reden, ihr Handeln über die letzten Monate beobachtet hat, der muss zum Schluss kommen, dass diese Erklärung nicht ausreicht. Vermutlich leidet Merkel an einer mehr oder minder schweren Form von Persönlichkeitsstörung, entweder an einer leichten Form von Autismus, oder sie ist soziopathisch veranlagt.
Höchstwahrscheinlich ist Merkel deshalb schuldunfähig. Schuld trifft dagegen ihre Partei, die weder Willens noch in der Lage ist, Schaden vom Land abzuwenden.

[Bild: Screenshot Phönix]