World War Z

Merkels erstes Mal

Ins Herz Europas ergießt sich eine Menschenflut wie nie zuvor. Die aktuellen Szenen aus Mazedonien (Video) erinnern an den Endzeit-Shocker World War Z (Video).

Seit Monaten gibt es keine Nachrichtenspalte mehr, die keine Meldung zum Thema Asyl enthält. Brandanschläge auf Asylunterkünfte, Rechtsradikale, die Demonstrationen von besorgten oder aufgebrachten Bürgern in Misskredit bringen, aber auch immer öfter massive Gewaltausbrüche und kriminelle Übergriffe durch Asylanten.

Wöchentliche werden neue Rekorde eingestellt.  800.000 Asylanträge werden erwartet. Dies entspricht 1,5 mal der Einwohnerzahl Stuttgarts. 600.000 Asylsuchende halten sich bereits im Lande auf. All diese Menschen brauchen Vollversorgung.

Langsam werden auch die gewaltigen Kosten ein Thema. Die Politik will die Kosten auf 10 Milliarden Euro beziffern, was 12.500 Euro pro Asylsuchenden entsprechen würde. Die Kosten für Übersetzer, Rechtsverfahren, Beschulung Minderjähriger und die Kosten für die ständig zu erweiterten Unterkünfte/Containerdörfer und Zeltstädte dürften dabei nicht mitgerechnet sein. Die wahren Kosten dürften fünfmal so hoch sein. Keiner weiß es so genau, denn im Dosenpfandland BRD wird das alles nicht separat erfasst!

Von Bk Merkel war lange nichts zum Thema zu hören. Sie hat ihren bewährten Stiefel gefahren. Bei unangenehmen Themen erstmal die Fußtruppen vorschicken und wenn sich Erfolge abzeichnen, kommt Merkel um die Ecke und lässt sich als mächtigste Frau der Welt feiern.
Wenn nicht, werden die Fußtruppen hingeschlachtet. No Fame, no Merkel.

Merkel muss erstmals wirklich handeln

Im ZDF-Sommerinterview hat Merkel vor Kurzem erstmals Position bezogen und die Größe der Herausforderung skizziert, die Deutschland bevorsteht.

Sie bezeichnete die Situation als extrem unzufriedenstellend, was für die ansonsten spröde Kanzlerin bereits eine ungewöhnliche Wortwahl darstellt. Die Flüchtlingsfrage werde Europa sehr, sehr viel mehr beschäftigen als zum Beispiel die Euro-Krise, stellte sie weiter fest. Allerdings beschwichtigte sie auch.
Langzeit EU-Parlamentarier Brok (CDU) pflichtete ihr bei und nannte die Asylfrage die wichtigste Herausforderung der nächsten Jahre.

Die Kanzlerin scheint laaangsam zu erkennen, dass sich die Asylfrage nicht mit Geld zuschütten lässt – wie die seit einem halben Jahrzehnt anhaltende Griechenlandrettung und alle anderen Probleme. Die Griechenland-Rechnung wird erst präsentiert, wenn die demographische Katastrophe zur vollen Blüte gelangt. Aber das wird nach der Kanzlerschaft Merkels sein – ist also nicht mehr ihr Problem.

Diese Strategie funktioniert in der explodierenden Asylfrage nicht. Aus jeder Pore des Landes dringt die Asylfrage. In jedem noch so kleinen Dorf werden Flüchtlingsheime aus dem Boden gestampft. Tagsüber lungern Horden junger Männer auf Marktplätzen, wo bis Jahresfrist ein Norddeutscher noch ein Exot war. Die Gesichter der Großstädte haben sich binnen kürzester Zeit gewandelt. Die Integration solcher Massen mit total anderem kulturellem Hintergrund wird nicht gelingen, siehe entstehende No-Go Areas im Ruhrpott durch Asylanten von gestern. Die Asylanten von heute werden die Segregation in Deutschland extrem beschleunigen.

Demographische Katastrophe und der Flüchtlings-Tsunami sind miteinander verwoben. Was beide Katastrophen trennt, ist ihre zeitliche und physische Dimension. Der Ansturm von Flüchtlingen ist real und nicht virtuell, er verändert rapide das Gesicht des Landes und die sofort und in Zukunft anfallenden gewaltigen Kosten werden immer sichtbarer, obwohl sie aktuell noch recht erfolgreich verschleiert werden können.

Die Entwicklung der Asylfrage war lange absehbar, geradezu erwartbar. Die Weichen wurden regelrecht aufs Anlocken von Flüchtlingen gestellt, um die feuchten Träume einer linken Junta vom bunten Land endlich war zu machen.
Dazu kommen Entwicklungen von außen, auf die dieses Land weder Einfluss nehmen konnte, noch jemals nehmen wollte. Die Wandlung des gesamten Nahen Ostens in einen Failed State ist zwar maßgeblich durch das jahrzehntelange Eingreifen westlicher Mächte verursacht. Die ältesten Eingriffe reichen dabei bis 1916 zurück (Sykes-Picot-Linie). Deutschland war zu keiner Zeit daran beteiligt – fungiert dagegen aber wunderbar als Auffangbecken für Probleme, die andere geschaffen haben.

Umso schlechter stehen die Karten, diese Entwicklungen jetzt wirksam umzukehren. Zunächst müsste sie zunächst ihren Bundespräsidenten zur Ordnung rufen, der sich seit Beginn seiner Präsidentschaft als oberster Asyllobbyist betätigt und dazu hemmungslos die Geschichte der Vertriebenen missbraucht. Schon das wird ihr nicht gelingen, denn Gauck ist so beseelt von seiner Macht und seiner Botschaft, dass er seine Aktivitäten in dieser Richtung eher noch verstärken wird. Ein Gauck hat schließlich recht!

Dann müsste sie ihre Höflinge vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk quasi umkehren, welche Merkel erst vor wenigen Wochen mit dem weinenden Pseudo- Flüchtlingsmädchen (sie ist mit ihrer Familie aus dem sicheren Drittstaat Norwegen nach Deutschland gekommen) gehörig unter Druck gesetzt haben und sich bei der eskalierenden Asylkrise aufs Beschimpfen des zwangszahlenden Publikums verlegt haben.

Der mächtigste – und unsichtbarste – Gegner ist die Wirtschaft, die mittlerweile offen Position für eine unkontrollierte Zuwanderung unter Missbrauch des Asylrechts bezogen hat. Die Aussicht auf billige Arbeitskräfte lockt. Immobilienbesitzer, Cateringunternehmen, Rechtsanwälte, Dolmetscher – es gibt mittlerweile zu viele ‚Kriegsgewinnler‘ in der Asylfrage.

Paradoxerweise wird ihr von der Opposition der geringste Wind entgegenwehen. Denn die Flüchtlinge lassen sich kurz- und mittelfristig nicht zum Stimmvieh umbauen – anders als Arbeitsmigranten der letzten Jahrzehnte.

Die Flüchtlingsfrage ist nicht nur der Prüfstein von Merkels Kanzlerschaft. Diese Monate entscheiden darüber, ob 100 Jahre nach der Urkatastrophe Europas dessen letzten Tage eingeläutet werden. Es ist wenig wahrscheinlich, dass Merkel die Größe der Herausforderung begreift.

Nichts spricht dafür, dass sie der Herausforderung gewachsen ist.