Kirchenasyl

Während einer Autofahrt dem Landes-Nachrichtenkanal gelauscht… Meldungen aus den Kirchen in Deutschland.

Erster Beitrag: Die Finanzierung der Kirchen durch den Staat wird pauschalisiert. Künftig fließen jährlich 80 Millionen Euro an die Diözesen und werden von dort an die Pfarrer und Bischöfe verteilt. Bisher hat der Staat an jeden Pfarrer direkt überwiesen. Das Land bezahlt also die Geistlichkeit. Interessant im Hinblick auf Trennung von Staat und Kirche. Interessant auch deshalb, der Staat für die Kirchen noch eine weit lukrativere Einnahmequelle sicherstellt. Deutschland ist ziemlich das letzte Land der Welt, das via Kirchensteuern die Finanzierung der Kirchen erledigt.

Zweiter Beitrag: Die katholische Universität in Würzburg hat einem Asylanten aus Äthopien Unterschlupf gewährt. Link (ab 12:32min). Mit pastoralem Ton wird erklärt, dass Ibrahim durch die Behörden Schlimmes droht. Abschiebung nach Malta, also in ein anderes EU-Land. Da er über Malta eingereist ist, muss dort gemäß der Drittstaatenregelung das Asyl-Verfahren stattfinden. Dort sind die Bedingungen aber ganz und gar menschenunwürdig, das wissen die Studenten ganz genau. Dass also geltendes Recht durchgesetzt wird, müssen die Studenten, angeleitet –oder soll man sagen angestiftet?- durch den Studentenpfarrer Burkhardt Hose, unbedingt verhindern.

Man sammelt außerdem Indizien, dass Ibrahim schwere Traumata erlitten hat und deshalb dringend Asyl benötigt. Und siehe da, man ist fündig geworden. Und so wird man Ibrahim bis April `13 weiter in den Klostermauern halten, dann ist nämlich die Bundesrepublik Deutschland für das Verfahren zuständig. Auch der zuständige Bischof (bezahlt durch: s.o) findet es richtig gut, was seine Studenten da so treiben.

Glückwunsch an Ibrahim, ein paar nützliche Bestmenschen gefunden zu haben, in seiner Situation würde er nicht anders handeln.

Was folgt, ist unschwer auszumalen. Man wird den Kontakt mit Pressure-Groups wie ProAsyl suchen und Stimmung machen. Aber so weit brauchen die Studenten gar nicht zu gehen, die hauseigene Pressure-Group muss einfach nur aktiviert werden. Auch evangelische Theologen haben hier eigene Truppen zur Verfügung.

So bedauerlich es ist, in ein Armutsland geboren zu werden, so unsinnig ist, die Opfer hier im Land zu halten. Die langfristigen Folgen können in Heinz Buschkowkis Buch studiert werden, den Preis zahlen nicht die vom Staat dotierten Feel-Good-Theologen. Auch das Fluchtland selbst profitiert nicht, wenn gerade die Jungen, leistungsfähigen, das Land verlassen.

Ein echter Skandal wird es aber, wenn die Kirche gegen Recht und Gesetz handelt, weil das ein warmes Gefühl in der Brust erzeugt. Aber die Kirchen haben sich mittlerweile offenbar komplett darauf verlegt, nachzuplappern was gerade opportun zu sein scheint. Respekt nötigt das keinem mehr ab. Man wäre dagegen schwer beeindruckt, wenn genau dieselben Studenten nach Äthiopien gingen, um die Situation dort zu verbessern. Oder besser noch, in Ländern, in denen Christen verfolgt werden, offen ihre Stimme erheben würden. Die Latte-Macchiato-Christen der Uni Würzburg würden aber sicher ganz fix eine Ausrede finden.

Angesichts solcher Zustände sollte die Trennung von Staat und Kirche vollendet werden.

Missbrauch des Art. 16a Grundgesetz

Vor einigen Monaten wurden die staatlich –vom Steuerzahler garantierten- Leistungen für Asylbewerber massiv angehoben.

Erinnert sei hier an den skandalösen Ausspruch des vorsitzenden Richters, der bereits bei Klageeinreichung gesagt hat: „Das kann ja wohl nicht sein, die Leute auszuhungern und zu hoffen, dass sie dann von selbst wieder gehen.“ So ein neutrales Herangehen an einen Sachverhalt wünscht man sich doch von einer unabhängigen Justiz!

Da war es dann keine Überraschung, dass die Leistungen für Asylbewerber per Dekret auf knapp unter das Hartz IV-Niveau angehoben wurde. Mehrkosten dafür pro Jahr: 500.000.000 Euro. Die Gesamtkosten für Asylsuchende liegen nun bei 1,5 Milliarden Euro.

Jetzt ist eingetreten, was niemand für möglich gehalten hat: Die Zahl der Flüchtlinge ist angestiegen! Und zwar besonders die Zahl von Flüchtlingen aus den Nachbarländern der EU. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass dies mit den erhöhten Leistungen für Asylbewerber zusammenhängt.

Es kommen vor allem „Flüchtlinge“ aus Serbien und Montenegro, fast ausnahmslos handelt es sich um Zigeuner. Diese reisen in Großfamilien legal und visumfrei über die Grenze und sprechen dann das Zauberwort ASYL, dass ihnen über Monate und Jahre Wohlstand garantiert, den sie in ihren Herkunftsländern nie erwarten könnten.

Zigeuner haben sich über Jahrhunderte von der jeweiligen autochthonen Bevölkerung abgegrenzt und gelten als schwer integrierbar. Sie fallen durch extrem hohe Kriminalitätsraten auf, ihre Familienstrukturen sind Clanartig, die Verwandtschaftsverhältnisse oft unklar.

In Berlin und im Ruhrgebiet gibt es mittlerweile ganze Straßenzüge, ausschließlich bewohnt von Zigeunern aus Osteuropa. Diese haben sich allesamt als Schrotthändler angemeldet und haben Anspruch auf die kompletten Sozialleistungen, wenn ihr Geschäft nicht so läuft… und siehe da, es läuft bei keinem einzigen.

Jetzt will der Bundesinnenminister das Problem eindämmen. Sogleich kommen die Berufsempörten –vor allem die GRÜNEN- aus ihren Vorstadtvillen und energetisch sanierten Stadtwohnungen gekrochen und schreien irgendwas von Rassismus. Diese grenzenlose Toleranz hält dann immer genau so lange, bis die eigenen Kinder mit den Flüchtlingskindern aus aller Herren Länder den Schulhof teilen müssen. Dann wird fix eine eigene Schule gegründet.

Das Asylrecht gemäß Art. 16a des Grundgesetzes ist ein hohes Gut. Jeder, der in seiner Heimat aufgrund politischer Ansichten mit Verfolgung bedroht ist, sollte Recht auf Asyl haben. Der Missbrauch dieses Rechts –und die linken Bestmenschen unterstützen dies mit allen Mitteln- ist dagegen ein Betrug an den Steuerzahlern.

Den „Flüchtlingen“ ist dabei kein Vorwurf zu machen. Die wären geradezu dumm, wenn sie anders handelten. Das Problem liegt zwischen den Ohren der Gewählten, die einen Eid darauf geleistet haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwehren.

Die Funktionseliten diese Landes könnten die Situation sehr leicht ändern, indem eine Liste von Ländern erstellt würde, aus denen Flüchtlinge überhaupt Aussicht auf Asyl hätten. Alle Asylbewerber aus anderen Ländern sollten noch am gleichen Tag wieder in die Heimat abgeschoben werden. Plötzlich würden wieder Mittel frei, um Zuwanderung mit Punktesystem nach dem Vorbild Kanadas zu ermöglichen oder auch gezielte Ausbildungsprogramme in Entwicklungsländern.

Grundschüler & Asylanten

Die Grundschüler sind mal wieder getestet worden und die Ergebnisse dieses sog. Grundschulvergleichs zeigen, dass Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt hier am besten abgeschnitten haben. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die Ergebnisse. Völlig unklar sei, wieso die Stadtstaaten schon wieder hinten liegen. Weil die GEW dort besonders stark ist. Weil die Schüler dort besonders oft linksideologischen Experimenten ausgesetzt waren und sind. Hauptschuld trägt daran die GEW.

Diese Alt-68er dominierte Gewerkschaft hat schon viel Chaos angerichtet und ist maßgeblich für den massiven Qualitätsverlust des einstmals weltweit bewunderten deutschen Bildungsstandards verantwortlich.

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70 Asylanten haben den als „Refugee Protest March“ titulierten Fußmarsch von Würzburg nach Berlin beendet. 600 km sind das immerhin. Kaum ein Teilnehmer wird die Strecke tatsächlich zu Fuß gegangen sein. Mit dabei eine Menge Bestmenschen mit roten Fahnen und linksradikalen Parolen, die ihr Leben lang alles bestritten haben, außer ihren Lebensunterhalt. Man darf getrost davon ausgehen, dass Einflüsterer der millionenschweren Integrationsindustrie die Asylanten für ihre Ziele eingespannt haben. Bezeichnend, dass der Marsch einen englischsprachigen Titel getragen hat.

Der Autor dieser Zeilen –der übrigens Jahre seines Lebens in Gemeinschaftsunterkünften wohnen musste/durfte- hat hierzu eine klare Meinung: Wer als Asylsuchender mit den Lebensbedingungen hier nicht zufrieden ist, der ist frei zu gehen.

Im Übrigens haben die Linksradikalen mit einer Forderung immerhin Recht, nämlich, dass Flüchtlinge ein so langer Aufenthalt nicht zuzumuten ist. Das Asylverfahren sollte auf maximal 6 Wochen begrenzt und die Widerspruchsrechte massiv eingeschränkt werden.