Die Geister, die sie rief

Stell Dir vor, es ist irgendwo Krieg und alle kommen her. Das berühmte Zitat von Carl Sandburg, leicht abgewandelt. Dann kommt der Krieg zu Euch, so geht das Zitat weiter. Dann ist auch Krieg bei Euch, lautet wohl die Übertragung auf unsere Zeiten. Gemetzel in Würzburg, Machetenmord in Reutlingen, Selbstmordattentat in Ansbach.

Merkel & Co. haben nach Köln die zweite Bankrotterklärung ihrer grenzenlosen Flüchtlingspolitik zugestellt bekommen.

Konsequenzen?

Welche Konsequenzen folgen? Nichts als das übliche Gestammel. Merkel, die für das Schlachtfest des Islam im Herzen Deutschlands nicht nur indirekt Verantwortung trägt, lässt ihre stellvertrende Pressesprecherin vor die Hauptstadtpresse treten. Ist ja nur das erste Selbstmordattentat in der Bundesrepublik und die Kanzlerin gerade in der Uckermark beim Pflaumekuchenbacken. Aber immerhin: Die Bundeskanzlerin ist erschüttert. Ach, ist sie das…

Ins Lächerliche gleitet Innenminister de Maiziere ab: Wir tun alles dafür, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Das sagt er nach dem vierten Massaker in einer Woche! Die Grenze bleibt unterdessen offen wie ein Scheunentor, 1000 Asylanten pro Tag queren alleine die bayerische Grenze, so der Bayerns Minister Hermann letzte Woche. Danach warnt de Maiziere davor Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen. Ist der Mann noch bei Sinnen?

Ein phantastisches Gefühl für Timing beweist an diesem Morgen auch CDU-Generalsekretär Tauber, der sich bei seiner Chefin mit folgendem Text einspeichelt

Tauber

Vom Stabilitätsanker zum Failed State in 24 Monaten- siehe Frankreich

Es ist einiges ins Rutschen gekommen in den letzten paar Tagen. Noch ist Deutschland nicht destabilisiert. Wie schnell das aber  geht, kann in Frankreich beobachtet werden. Das Land ist ins Mark erschüttert und destabilisiert, dabei ist der Initial-Anschlag auf Charlie Hebdo gerade mal eineinhalb Jahre her. Alle willigen Patrioten sollen sich melden, gedient, oder ungedient, so die Aufforderung  der Regierung. Die regulären Sicherheitskräfte sind am Ende ihrer Kräfte. Hätte im Sommer 2015 die Vorsitzende einer falschen Partei so etwas von sich gegeben, sie wäre vor ein Tribunal gestellt worden.

Polarisierte Gesellschaft

Beim Amoklauf in München, bei dem erst spät klar wurde, dass es kein islamistischer Anschlag war, tritt die Polarisierung der Gesellschaft klar Zutage. ProAsyl-Lobbyist und Kanzleramtsminister Altmaier hatte gleich eine Sprech-Diarrhoe, so erleichtert war er. Kein islamistischer Hintergrund, kein Asylbewerber, nur ein psychische Kranker. So ein Glück!
Nicht weniger zynisch der Gegenpol. War da nicht eine klammheimliche Freude, ein regelrechtes Hoffen, dass dies jetzt endlich das lange erwartete Attentat ist? Organisiert und durchgeführt vom IS, gar noch mit als Flüchtlinge Eingeschleusten?

Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Die Grünen beeilen sich unterdessen, die Probleme der Täter in den Vordergrund zu rücken, als ob das eine ausreichende Erklärung wäre. Der Würzburg-Metzger war einsam. Psychische Probleme habe der Ansbach-Täter gehabt. Mit dem Job im Schnellrestaurant habe es nicht geklappt, das habe ihn frustriert. Der abgelehnte (aber seit Monaten geduldete) Flüchtling sollte in wenigen Tagen abgeschoben werden. Es wundert die Grünen nicht, dass er die psychischen Probleme erst dann bekommen hat, als er das erste Mal abgeschoben werden sollte, dann aber eine Duldung bekommen hat  – wegen der psychischen Probleme.
Vielleicht kann man den Täter doch noch zum Opfer umetickettieren und die Gesellschaft irgendwie haftbar machen? Stunden nach der Tat setzt Simone Peter, Vorsitzende der Grünen folgenden Tweet ab.

Simone Peter

Die Stunde der „Experten“

Wenn einer eierlosen Gesellschaft Schlimmes widerfährt, dann wehrt sie sich nicht, sondern formuliert überall und ungefragt ihre Angst. Nur, um zu betonen, dass man tapfer die Angst bekämpft, damit die Terroristen nicht gewinnen. Dabei hilft der Experte von der Uni XY. Gern genommen wird der Vergleich mit Autounfällen. Viel wahrscheinlicher sei es doch, bei einem Unfall ums Leben zu kommen, als bei einem Terroranschlag/Amoklauf Schaden zu nehmen. Wenn man diese Tatsachen mal zur Kenntnis nähme, könnte man die Angst bekämpfen. Vielleicht gibt Berlin bald Antidepressiva zwangsweise aus.

Die Motive der Täter? Der eine hat sich offenbar in 15 min selbst radikalisiert, der nächste war bekloppt, der andere hat zwar ein Bekennervideo zum IS vorzuweisen, aber:  Das ist nicht ernst zu nehmen! Denn das Attentat ist vom IS schließlich nur inspiriert, nicht aber befohlen. Sagt der Experte.

Oder Terror allgemein? Gewohnheitssache. Ein anderer Experte.

Und sonst?

Und sonst gibt es da noch den Alltagsterror, dokumentiert etwa auf www.refcrime.info. Exemplarisch einer der bedauerlichen Einzelfälle von diesem ganz normalen Montag in Deutschland, anno 2016.

SportIch habe geheult, bekannte der Trainer der deutschen Gegnermannschaft. Nicht, weil er selbst verprügelt wurde, sondern weil er es mit ansehen musste! Was für ein Held.

Wenn der Furor Teutonicus nicht bald losbricht, wird kein Auge mehr trocken bleiben.

Der Spalter – Gauck wieder auf Linie

Von Bundespräsident Gauck war in den letzten Monaten wenig zu hören. Im Oktober machte er kurz von sich reden, als er eine Obergrenze für Flüchtlinge nicht als per se unethisch bezeichnete und damit gaaanz vorsichtig der Bundeskanzlerin widersprach. Dieses minimale Abrücken vom Merkel-Dogma hat die Alpen-Prawda sogleich kritisch gewürdigt.

Am Donnerstag hatte er zu einem Symposium in sein Schloss geladen – und zeigt sich wieder ganz auf Linie. (Seine Eröffnungsrede ist hier nachzulesen oder hier anzusehen).

Auszüge:
Menschen, die vor kriegerischen Konflikten und Verfolgung fliehen oder die einfach wegen der wirtschaftlichen Not, die sie zu Hause erleiden, herkommen, sie werden unsere Nachbarn, manche vorübergehend und andere auf Dauer.
Diese locker-lässige Aussage sagt uns, dass es für den Bundespräsidenten völlig okay ist, wenn Menschen Asyl beantragen, weil sie einfach ein besseres Leben suchen.

Allen Neuankömmlingen, die bei uns bleiben wollen und dürfen, möchte ich zurufen: Dieses Land gibt Ihnen die Möglichkeiten, eine eigenständige Existenz aufzubauen.
Nach Lage der Dinge wird das bei sehr vielen eine Hartz IV-Existenz sein, wobei wir auch schon bei den Ängsten sind, die Gauck gnädigerweise zulassen will.

Wir müssen uns Konflikten, kulturellen ebenso wie sozialen, stellen und sie dann friedlich austragen, ohne dabei ganze Gruppen zu stigmatisieren. Konflikte, meine Damen und Herren, sind kein Zeichen für gescheiterte Integration, ganz im Gegenteil! Gesellschaften erneuern sich ja auch im konstruktiven Streit, und sie sind umso friedlicher, je offener über Probleme gesprochen wird. Wir dürfen dieses Feld gerade nicht den Populisten und Rassisten überlassen.

Heißt, über Probleme dürfen schon mal nicht die Falschen reden. Die anderen nur, wenn Kritik leise vorgetragen wird und vor allem nur dann, wenn sich die Verängstigten dann von einer abwehrbereiten und kämpferischen Bürgergesellschaft diese Ängste sogleich nehmen und in pure Freude und Optimismus wandeln lassen. Sonst ist man ruckizucki ebenfalls Populist und Rassist und für solche hält die kämperische Bürgergesellschaft Stöcke und Steine parat.
Wer als solche anzusehen sind, teilt er in einer der anschließenden Diskussionsrunden mit, die mit Sicherheit nicht kontrovers waren (mit dabei war Henriette Eine-Arm-Länge Reker!).

Es seien diejenigen, die Lügenpresse riefen, die seien dumm und hätten obendrein noch Freude an ihrer Dummheit. 50 Jahre habe er als Person erlebt, was Lügenpresse sei.
Mmmh, mal kurz nachgerechnet. 1940 geboren, hat vermutlich auch ein Joachim Gauck in seinen ersten 5 Lebensjahren noch keinen Stürmer gelesen, auch wenn beide Eltern NSDAP-Mitglieder waren. Die DDR hat von 1949 bis `89 existiert. Rechnet man die 4 Jahre sowjetisches Interregnum dazu, sind es dennoch keine 50 Jahre. Aber darauf hinzuweisen, ist vermutlich dumm.

Gauck gelingt es auf dem Symposium spielerisch , die gewaltige Distanz, die ihn und seinesgleichen von den Regierten trennt, in einem schmalen Satz auszudrücken. „Ich kann den ungeheuren Verdruss gegenüber der politischen Klasse nicht verstehen“.

Ground control to Major Tom

Verzweiflungsangriff

Anetta Kahane wird ihr Glück kaum fassen können. Darf sie doch nach 35 Jahren…. hüstel…. Zwangspause wieder ihrer Berufung nachgehen. Damals war sie eher weniger offen als Informelle Mitarbeiterin mit dem erhabenen Namen Viktoria (lat. Sieg) für die Stasi tätig.
Frau Kahane hat auch sonst interessante Ansichten.

Ein Deckname oder verdecktes Vorgehen sind heute nicht mehr nötig, nein, sie darf mit Bundesjustizminister Maas als Repräsentantin der sehr linken Antonio Amadeu-Stiftung mit aufs Pressefoto, wenn der das Internet als Ort freier Meinungsäußerung attackiert und Spitzel einsetzt.

Vorgestern wurde nämlich eine Initiative vorgestellt, die sich Online Zivil Courage Initiative nennt, wobei der Begriff Zivilcourage schon untrüglich darauf hinweist, wohin die Reise geht: Geradewegs zu den Blockwarten der öffentlichen Meinung. Zusammenarbeiten werden dabei Facebook, die Antonio Amadeu-Stiftung und die bisher weitgehend unbekannten Think-Tanks ICSR  und ISD – auf Initiative des Bundesjustizministerium.

Kern der Initiative: Löschung strafrechtlich relevanter Inhalte bei Facebook.

Frau Kahane geht das natürlich nicht weit genug. Die Antonio Amadeu-Stiftung, die sich trotz der Kooperation mit dem Justizministerium immer noch mit dem Status als vorgebliche NGO (Non-Governmental Organization) schmückt,  dehnt die Ziele erwartungsgemäß nach eigenem Gutdünken aus. Auf der Site der Antonio Amadeu-Stiftung heißt es dazu:

Die Task Force gegen Hassrede war ein guter Start, um viele Handelnde an einen Tisch zu bringen. Im Ergebnispapier liest es sich allerdings, als könnten Facebook und Google das Problem gesellschaftlicher Hassrede allein durch Löschungen lösen. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass Counter Speech, also demokratische Gegenrede, ein ebenfalls sehr wirkungsvolles Instrument darstellt. Wie allerdings eine digitale Zivilgesellschaft darin ganz praktisch und auch finanziell unterstützt werden kann, diese Maßnahmen professionell und passgenau umzusetzen, blieb unbeantwortet.

Den im feinsten Zeitgeistlall so bezeichneten Counter Speech will die Stiftung dem Hate Speech entgegensetzen, der angeblich im Netz um sich greift. Und was Hate Speech ist, wird wiederum die Antonio Amadeu-Stiftung definieren. Wer die Website der Stiftung nur grob überfliegt, der weiß, dass die Stiftung alles dementsprechend einordnen wird, was jenseits eigener linksradikaler Weltanschauung liegt.
Es versteht sich daher von selbst, dass die Aktion „gegen Rechts“ gerichtet ist. Als Feigenblättchen sollen auch Kommentare von Islamisten einer Prüfung unterzogen werden. Nur Linksextremisten dürfen weiterhin alles äußern. Vermutlich sind das nämlich Stimmen des Friedens, der Wahrheit und der Toleranz, von der Facebook-Managerin Sandberg redet.

Um den Forderungen des Justizministeriums gerecht zu werden will Facebook eine Million springen lassen. U.a davon werden 100 (!) Mitarbeiter einer Berliner Firma finanziert, die allein mit der Löschung von Hasskommentaren kaum ausgelastet sein dürften. So darf vermutet werden, dass die 100 Mitarbeiter auch für den Counter Speech zuständig sind.
Auf gut deutsch: Hier wird eine Gegenöffentlichkeit gekauft, die in der Realität gar nicht mehr existiert.

Das ist natürlich ganz im Sinne von Minister Maas, der den Deal eingefädelt haben dürfte. Maas, der die Saarland-SPD in zwei Wahlen von 44 auf 24% niederbrannte, führt sein Amt seit Antritt in fast bewundernswerter Einseitigkeit.  So erstaunt es nicht, dass der Mann unverhohlen zur Denunziation aufruft. Mithelfen solle der Bürger, damit die Counter Speech-Angestellten aus dem Wahrheitsministerium auch wirkungsvoll ihrem Auftrag nachkommen können.

Dabei ist es keine Frage, dass strafrechtliche Äußerungen auch im Internet keinen Platz finden dürfen. Schon bisher dürfte es so sein, dass nur eine kleine Minderheit solche Kommentare wirklich goutiert hat. Diese Kommentare sind aber gar nicht Ziel der Initiative. Vielmehr soll ein Damoklesschwert über jede Art von kritischer Haltung ggü. unbegrenzter Zuwanderung oder den jetzt offen Zutage tretenden Auswirkungen gehängt werden.

Wurde das Internet früh(er) als Ort der Demokratie und als Abbild der realen Welt gepriesen, wird genau das jetzt zur Bedrohung einer Politik, die nicht anderes mehr ist als Ideologie, die umfassend scheitert.
Dass früher oder später ein Verzweiflungsangriff auf diesen Ort freier Meinungsäußerung stattfinden würde, war klar. Es verwundert, dass er so spät kommt.

Es beruhigt, dass dieser Plan zur Zensur des Internets in Deutschland genauso scheitern wird, wie überall sonst auf der Welt.

Bild: Flickr.com/Denunciation/CC BY-ND-SD 2.0

Schickt uns endlich eine Nanny!

Einen ernüchternden Einblick in den Zustand unserer Meinungs- und Machthaber hat die Sendung Maischberger vom vergangenen Dienstag ermöglicht.

Die Konstellation – wie üblich für die zwangsfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen- ein gleichgeschalteter Haufen von Refugees-Welcome Jubelpersern (vom CSU-Recken abgesehen) und dazu ein Agent Provocateur in Form eines slowakischen Europaabgeordneten, an dem sich die anderen abarbeiten können. Es kam anders.

Schon das äußere Bild sprach Bände. Ein junger, dynamischer Mann aus der Slowakei gegen einen stellvertretenden SPD-Vorsitzenden, der sich ohne Körperspannung in seinen Sessel fläzt und bei jedem logischen Argument eine Fresse zieht, als seien logische Argumente Teufelswerk schlechthin. Er vertritt an diesem Abend Kanzlerin Merkel (B‘90/GRÜNE).

Stegner meint Eingangs tatsächlich, dass Deutschland an Asylsuchende keine Signale sendet. Vermutlich ist er der Meinung, dass Deutschland wegen des tollen Wetters Ziel Nummer 1 für Asylsuchende ist.

Zwei Meter neben ihm sitzt eine Journalistin von der linksradikalen Taz, die keine anderen Sorgen hat, als dass durch die kollabierte Asylpolitik die Radikalen von der Gegenseite profitieren könnten. Um das zu verhindern, ist die Meinungsfreiheit einzuschränken! Sagt die Journalistin. Schließlich muss die Demokratie verteidigt werden.

Ein etwas wirrer Elder Statesmen Norbert Blüm (Die Renten sind sicher!) fordert, dass den Islamisten endlich mal einer die Waffen abnimmt. Ansonsten warnt er davor, dass sich Afrika auf den Weg macht. Als wäre Afrika nicht schon längst unterwegs. Zudem sieht er nicht Deutschland als sein Heimat, sondern Europa. Wirklich ernst zu nehmen ist er nicht mehr.

Zurück ins Zentrum des verbalen Schlachtgetümmels, Sulìk vs. Stegner, die Highlights:

Slowake Sulìk erinnert die versammelte deutsche Meinungs- und Politikelite an den Artikel 16a des deutschen Grundgesetzes! Geltendes Recht, dass seit Jahren offen missachtet wird. Völlig korrekt stellt Sulìk fest: Sie [Kanzlerin Merkel] bricht die deutsche Verfassung. SPD-Stegner sieht das anders: Die Juristerei ist mir völlig schnurz, wenn es darum geht, Menschen zu helfen. Es geht hier nicht um einen Verfassungsparagraphen.
Interessante Ansichten für einen promovierten Politikwissenschaftler!

Dann müssen Sie Zäune bauen. Antwort Stegner: Das ist doch absurd.
Ein Land, das seine Grenzen nicht bewachen kann, wird von Weicheiern regiert!
meint Sulìk und untertreibt damit. Ein Land, dass seine Grenzen nicht mal mehr gegen Unbewaffnete verteidigen kann, hat sich aufgegeben. Regiert wird es jedenfalls nicht mehr.

Es ist wichtiger die eigenen Leute zu retten, als die ganze Welt. Stegner: Das ist das Egoisten-Europa, dass sie da beschreiben.

Frau Merkel sollte sich mal überlegen, von wem sie gewählt wurde und zu welchem Wohle sie handeln sollte. Tja, Herr Sulìk. Die Kanzlerin des deutschen Volkes hat selten gehandelt und wenn, dann nie zum Wohle des eigenen Volkes. Aber es sei ihnen verziehen, denn so etwas gibt es weltweit kein zweites Mal.

Die ganze Welt fasst sich an den Kopf, was Deutschland die letzten zwei Monate veranstaltet. Fast richtig. Nicht Deutschland veranstaltet, sondern seine Kanzlerin & Co. Die Bevölkerung/das Pack/die Mischpoke (ver)zweifelt.

Robert Sulìk hat offen angesprochen, was der spezifisch deutsche Sonderweg in Sachen Flüchtlingspolitik vor allem ist: Zutiefst inhuman.

  • gegenüber den Flüchtenden, die sich in Lebensgefahr bringen
  • gegenüber den Angekommenen, deren enttäuschten Erwartungen zu Frustrationen führen müssen
  • und -last, but not least- gegenüber dem eigenen Volk, dem gigantische finanzielle und gesellschaftlich Kosten aufgebürdet werden und das in übelster Art und Weise diffamiert wird, wenn es dagegen aufbegehrt.

Und er hat deutlich gemacht, wie dreckig es gegenüber den europäischen Partnern eigentlich ist, ihnen die Bilder von Wasserwerfern  und Zäunen gegen anstürmende Menschenmassen zu überlassen, während die Deutschen gleichzeitig ob ihrer offenen Grenzen vor moralischer Selbstbegeisterung zerfließen.

Solche politischen Eliten hätten eine Nanny dringend nötig, die ihnen die Medikamente reicht, wenn die im Fieberwahn wieder mal glauben, dass die ganze Welt am deutschen Wesen genesen soll.

Herr Sulìk, übernehmen Sie!

Multiples Organversagen

It’s the end of the world as we know it, it’s the end of the world as we know it, ballert Michael Stipe im schnellen Rhythmus durch den Musikkanal.
Da wird für eine dringende Nachricht unterbrochen. Bitte Vorsicht! Personen auf der Autobahn 93 Richtung Rosenheim. Bitte fahren Sie vorsichtig!
Und wieder R.E.M: A tournament, a tournament, a tournament of lies. Offer me solutions, offer me alternatives, and I decline. It’s the end of the world…

Die dringende Radiodurchsage kommt im Süden der Republik im 30min-Takt. Es sind Asylsuchende, die zu Tausenden von Schleppern auf der Autobahn abgeladen werden. Manche müssen dabei einen elenden Tod sterben. 800.000 werden es bis zum Jahresende sein, mindestens. 450.000 sind schon da, 350.000 werden es noch werden. Die Behörden haben die Last zu schultern, sie tun es mit Bravour, aber längst nur noch improvisierend. Der Winter wird kommen, unterbringen wird man solche Massen nur noch mit Zwangsmaßnahmen.

Und nächstes Jahr? 1 Million, 1,5 Millionen? Über TV, WhattsApp und Telefon ist die Botschaft an noch viel mehr Millionen: Kommt her, die feiern Willkommensfeste, wenn wir endlich da sind.

Es ist das Ende Deutschlands und Europas – as we know it. And we feel fine. Zumindest vorerst noch.

1993, als schon einmal eine knappe halbe Million Hungerleider an die Tür klopften, war noch eine parteiübergreifendes Einhaltgebieten möglich, die Zweidrittelmehrheit zur Ergänzung des Artikel 16a GG kam zustande. Nur zwanzig Jahre später, im Angesicht eines noch viel größeren Ansturms, ist ein solches Manöver zur schieren Selbstbehauptung nicht mehr denkbar.

Dabei nehmen Spitzenpolitiker das Wort Demokratie so oft in den Mund wie lange nicht mehr. Man kennt das auch von Walter Ulbricht oder Erich Honecker…, oder von Pol Pot. Es ist ein sicheres Indiz, dass etwas ganz und gar undemokratisches im Gange ist.

Was glauben die Protagonisten eigentlich, was passiert, wenn innerhalb weniger Jahre hunderttausende Menschen aus vormodernen Kulturkreisen in einen hochkomplexen Industriestaat strömen und zudem einen beträchtlichen Männerüberschuss aufweisen?

Was glaubt/glauben denn eigentlich…

  • ein Präsident, der den Zusammenhalt der Gesellschaft fördern sollte, aber ernsthaft zwischen einem hellen Deutschland und einem Dunkeldeutschland unterscheidet?
  • eine Bundeskanzlerin, die ein NoGo-Area im Ruhrgebiet besucht und den Bürgern sagt, dass sie leider nichts für sie tun könne? Offene Grenzen in Europa seien schließlich wichtiger (und sicher auch alternativloser) als sie, die Bürger dieses Landes.
  • der Vorsitzende einer einstigen Volkspartei, der Gewalttäter und friedliche Demonstranten unterschiedslos als Pack bezeichnet?
  • ein Justizminister, der Facebook vorlädt und kaum kaschiert Zensur meint? Die Verhältnisse in der Türkei lassen grüßen!.
  • die Mainstream-Medien, die sich einer freiwilligen Gleichschaltung unterwerfen, wie es eher für entstehende Diktaturen typisch ist – Selbstzensur inbegriffen. Die fast schon verzweifelt in immer kürzeren Intervallen rührselige Storys von „Familien aus Kriegsgebieten“ kolportieren, die kaum noch jemand glaubt, wenn man die üppig genutzten Kommentarspalten der Bürger/des Packs liest. Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, bleiben Kommentarspalten immer öfter gleich abgeschaltet. Wenn das auch nicht mehr hilft, wird zum Aufstand gerufen.
  • augenscheinlich minderbemittelte „Künstler“ wie Til Schweiger, die sich durch Talkshows lallen und ein Forum zur moralinsauren Selbsterhöhung bekommen?
  • Kirchen, die ihre Glaubensleere bedingungslos durch eine Moraltheologie (Thorsten Hinz) ersetzen und mit Verve an ihrer eigenen Marginalisierung arbeiten?

Das wird passieren: Die Übergriffe auf Frauen werden massiv zunehmen (und die oben genannten werden darüber schweigen). Die Segregation, der Zerfall des Landes in einzelne ethnisch-religiöse Communities wird sich ausprägen. Der Sound dieser bunten Welt wird bestehen aus eruptiven Ausbrüchen extremer Gewalt, zuerst durch Einzelne wie in Frankreich, dann in Intervallen zwischen Ethnien wie auf dem Vielvölkerlandstrich Balkan. Deutschland wird zum konfliktträchtigen Land konkurrierender Parallelgesellschaften wie Südafrika oder Brasilien. Und das alles, ohne dass dem Rest der Welt damit in irgendeiner Weise geholfen wäre.

Warum eigentlich?

Selbst für die wechselvolle Geschichte dieses Landes ist der Vorgang einmalig. Eine völkermordende NSDAP hat nur in den heftigen Nachbeben der Urkatastrophe Europas aufsteigen können, im harten Rennen gegen blutrote Kommunisten. Eine DDR ist unter Herrschern installiert worden, die da schon einige Millionen Gulag-Tote auf dem Gewissen hatte.

Die Bundesrepublik setzt ihren sozialen Frieden und mittelfristig ihren Bestand völlig freiwillig -ja mit Freude- aufs Spiel. Auf die Frage nach dem Warum? werden auch Historiker einst keine klare Antwort finden.

Das Land ist zurück im rauhen Wind der Geschichte. Seine Vertreter sind dabei so naiv und hilflos, dass es lachhaft ist.

Merkels erstes Mal

Ins Herz Europas ergießt sich eine Menschenflut wie nie zuvor. Die aktuellen Szenen aus Mazedonien (Video) erinnern an den Endzeit-Shocker World War Z (Video).

Seit Monaten gibt es keine Nachrichtenspalte mehr, die keine Meldung zum Thema Asyl enthält. Brandanschläge auf Asylunterkünfte, Rechtsradikale, die Demonstrationen von besorgten oder aufgebrachten Bürgern in Misskredit bringen, aber auch immer öfter massive Gewaltausbrüche und kriminelle Übergriffe durch Asylanten.

Wöchentliche werden neue Rekorde eingestellt.  800.000 Asylanträge werden erwartet. Dies entspricht 1,5 mal der Einwohnerzahl Stuttgarts. 600.000 Asylsuchende halten sich bereits im Lande auf. All diese Menschen brauchen Vollversorgung.

Langsam werden auch die gewaltigen Kosten ein Thema. Die Politik will die Kosten auf 10 Milliarden Euro beziffern, was 12.500 Euro pro Asylsuchenden entsprechen würde. Die Kosten für Übersetzer, Rechtsverfahren, Beschulung Minderjähriger und die Kosten für die ständig zu erweiterten Unterkünfte/Containerdörfer und Zeltstädte dürften dabei nicht mitgerechnet sein. Die wahren Kosten dürften fünfmal so hoch sein. Keiner weiß es so genau, denn im Dosenpfandland BRD wird das alles nicht separat erfasst!

Von Bk Merkel war lange nichts zum Thema zu hören. Sie hat ihren bewährten Stiefel gefahren. Bei unangenehmen Themen erstmal die Fußtruppen vorschicken und wenn sich Erfolge abzeichnen, kommt Merkel um die Ecke und lässt sich als mächtigste Frau der Welt feiern.
Wenn nicht, werden die Fußtruppen hingeschlachtet. No Fame, no Merkel.

Merkel muss erstmals wirklich handeln

Im ZDF-Sommerinterview hat Merkel vor Kurzem erstmals Position bezogen und die Größe der Herausforderung skizziert, die Deutschland bevorsteht.

Sie bezeichnete die Situation als extrem unzufriedenstellend, was für die ansonsten spröde Kanzlerin bereits eine ungewöhnliche Wortwahl darstellt. Die Flüchtlingsfrage werde Europa sehr, sehr viel mehr beschäftigen als zum Beispiel die Euro-Krise, stellte sie weiter fest. Allerdings beschwichtigte sie auch.
Langzeit EU-Parlamentarier Brok (CDU) pflichtete ihr bei und nannte die Asylfrage die wichtigste Herausforderung der nächsten Jahre.

Die Kanzlerin scheint laaangsam zu erkennen, dass sich die Asylfrage nicht mit Geld zuschütten lässt – wie die seit einem halben Jahrzehnt anhaltende Griechenlandrettung und alle anderen Probleme. Die Griechenland-Rechnung wird erst präsentiert, wenn die demographische Katastrophe zur vollen Blüte gelangt. Aber das wird nach der Kanzlerschaft Merkels sein – ist also nicht mehr ihr Problem.

Diese Strategie funktioniert in der explodierenden Asylfrage nicht. Aus jeder Pore des Landes dringt die Asylfrage. In jedem noch so kleinen Dorf werden Flüchtlingsheime aus dem Boden gestampft. Tagsüber lungern Horden junger Männer auf Marktplätzen, wo bis Jahresfrist ein Norddeutscher noch ein Exot war. Die Gesichter der Großstädte haben sich binnen kürzester Zeit gewandelt. Die Integration solcher Massen mit total anderem kulturellem Hintergrund wird nicht gelingen, siehe entstehende No-Go Areas im Ruhrpott durch Asylanten von gestern. Die Asylanten von heute werden die Segregation in Deutschland extrem beschleunigen.

Demographische Katastrophe und der Flüchtlings-Tsunami sind miteinander verwoben. Was beide Katastrophen trennt, ist ihre zeitliche und physische Dimension. Der Ansturm von Flüchtlingen ist real und nicht virtuell, er verändert rapide das Gesicht des Landes und die sofort und in Zukunft anfallenden gewaltigen Kosten werden immer sichtbarer, obwohl sie aktuell noch recht erfolgreich verschleiert werden können.

Die Entwicklung der Asylfrage war lange absehbar, geradezu erwartbar. Die Weichen wurden regelrecht aufs Anlocken von Flüchtlingen gestellt, um die feuchten Träume einer linken Junta vom bunten Land endlich war zu machen.
Dazu kommen Entwicklungen von außen, auf die dieses Land weder Einfluss nehmen konnte, noch jemals nehmen wollte. Die Wandlung des gesamten Nahen Ostens in einen Failed State ist zwar maßgeblich durch das jahrzehntelange Eingreifen westlicher Mächte verursacht. Die ältesten Eingriffe reichen dabei bis 1916 zurück (Sykes-Picot-Linie). Deutschland war zu keiner Zeit daran beteiligt – fungiert dagegen aber wunderbar als Auffangbecken für Probleme, die andere geschaffen haben.

Umso schlechter stehen die Karten, diese Entwicklungen jetzt wirksam umzukehren. Zunächst müsste sie zunächst ihren Bundespräsidenten zur Ordnung rufen, der sich seit Beginn seiner Präsidentschaft als oberster Asyllobbyist betätigt und dazu hemmungslos die Geschichte der Vertriebenen missbraucht. Schon das wird ihr nicht gelingen, denn Gauck ist so beseelt von seiner Macht und seiner Botschaft, dass er seine Aktivitäten in dieser Richtung eher noch verstärken wird. Ein Gauck hat schließlich recht!

Dann müsste sie ihre Höflinge vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk quasi umkehren, welche Merkel erst vor wenigen Wochen mit dem weinenden Pseudo- Flüchtlingsmädchen (sie ist mit ihrer Familie aus dem sicheren Drittstaat Norwegen nach Deutschland gekommen) gehörig unter Druck gesetzt haben und sich bei der eskalierenden Asylkrise aufs Beschimpfen des zwangszahlenden Publikums verlegt haben.

Der mächtigste – und unsichtbarste – Gegner ist die Wirtschaft, die mittlerweile offen Position für eine unkontrollierte Zuwanderung unter Missbrauch des Asylrechts bezogen hat. Die Aussicht auf billige Arbeitskräfte lockt. Immobilienbesitzer, Cateringunternehmen, Rechtsanwälte, Dolmetscher – es gibt mittlerweile zu viele ‚Kriegsgewinnler‘ in der Asylfrage.

Paradoxerweise wird ihr von der Opposition der geringste Wind entgegenwehen. Denn die Flüchtlinge lassen sich kurz- und mittelfristig nicht zum Stimmvieh umbauen – anders als Arbeitsmigranten der letzten Jahrzehnte.

Die Flüchtlingsfrage ist nicht nur der Prüfstein von Merkels Kanzlerschaft. Diese Monate entscheiden darüber, ob 100 Jahre nach der Urkatastrophe Europas dessen letzten Tage eingeläutet werden. Es ist wenig wahrscheinlich, dass Merkel die Größe der Herausforderung begreift.

Nichts spricht dafür, dass sie der Herausforderung gewachsen ist.

 

 

 

 

Tut endlich was!

Hunderte Menschen haben im Mittelmeer einen grausamen Tod gefunden. Angelockt von der Aussicht auf ein gelobtes Land, ausgebeutet von Schleppern, ertrunken –ja, man muss sagen verreckt- im Mittelmeer. Die Asylsuchenden sind Opfer einer aggressiven Asyllobby, die sie mit Hilfe einer totalitären Menschenrechtsideologie in die Falle gelockt haben.

Der Richter, der die Aufstockung von Geldleistungen quasi auf Hartz IV-Niveau angeordnet hat; die Gutmenschen mit ihren ständigen Forderungen nach Erweiterung des Asylrechts; die Medien mit ihrer Schönfärberei, mit ihrer selektiven Berichterstattung. Sie alle können sich die Toten ans Revers heften – sie alle haben Beihilfe zum Totschlag geleistet.

Jetzt, nach weiteren hunderten Toten wird das gleiche Lied noch lauter in die Welt gebrüllt. Europas Schande…Europa muss…selbst der Papst kommt mit der immer gleichen Leier.

Dabei ist längst klar, dass dieser Wurmfortsatz Asiens, genannt Europa, das Leid der Welt nicht mal ansatzweise lindern kann, indem es alle Menschen einlädt, die ein besseres Leben suchen oder unter Not und Elend leiden, ohne dass sie direkt bedroht sind. Das zu glauben und zu kommunizieren ist reine Hybris. Aber genau das geschieht.

FlüchtlingsbootWenn sich die Flüchtlingspolitik nicht radikal ändert, wird Deutschland in naher Zukunft nicht einmal mehr diejenigen aufnehmen können, die tatsächlich vor akuter Verfolgung fliehen. Und das sind die wenigsten, das zeigen auch die Bilder aus Sizilien. Es sind stets junge, leistungsfähige Männer. Die Alten, die Kranken, die Frauen, die Kinder – sie bleiben zurück im Elend.

Das Gezeter nach mehr vom Lockmittel, die jetzt aus allen Ecken zu hören sind, werden die Menschenflut ins Unermessliche steigern. Was zu tun wäre:

  • Umfassende Bekämpfung von Schlepperbanden, durch Aufdecken der Strukturen, durch Einfrieren von Konten, durch geheimdienstliche und polizeiliche Maßnahmen, als Ultima Ratio mit militärischen Mitteln
  • Rückführung von Schiffen an die nordafrikanische Küste
  • Konsequente, möglichst zeitnahe Abschiebung abgelehnter Asylsuchender
  • Massive Kürzungen bei sozialen Leistungen für Asylsuchende
  • Wirtschaftliche Sanktionen gegen Länder, die abgelehnte Asylsuchende nicht zurücknehmen
  • Aufklärung mit Hilfe der Massenmedien in den Herkunftsländern

Niemandem ist geholfen mit dieser Flüchtlingspolitik, alle Teilnehmer verlieren! Außer eine skrupellose Mafia, die Milliarden auf dem Rücken von Menschen verdienen, denen ein grandios dummes Europa Hoffnungen macht, die es längst nicht mehr erfüllen kann.

Weitere Posts zum Thema Asyl

Ein Tsunami
Das Heerlager der Heiligen

Ein Tsunami

Mal 500, mal 700. Jeden Tag, Tendenz steigend. 250.000 für 2014 sind realistisch. Niemand weiß mehr wohin mit den Asylsuchenden. Von Notstand ist die Rede, humanitärer Katastrophe, gesellschaftlicher Verantwortung, Verpflichtungen. Die ganz großen Phrasen werden gedroschen.

Was nicht stattfindet, ist eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, ob unser Land, ob Europa diese Zahl von Flüchtlingen auf Dauer ertragen kann. Zumal die Mehrheit der Asylsuchenden aus wirtschaftlichen Gründen herkommt. Die Debatte findet natürlich trotzdem statt, in Internetforen, in den Kommentarspalten der Online-Medien, im Verborgenen. Die Bürger machen sich Sorgen und das zu Recht.

Deutschland ist eines der am dichtesten bevölkerten Länder der Erde, die Gesellschaft ist überaltert, es gibt erhebliche Probleme mit Integration von Muslimen, das Sozialsystem ist zum Platzen gespannt, es werden hunderte Milliarden für die gescheiterte Euro Rettung fällig. Gleichzeitig versinkt die Peripherie Europas in blutigen Konflikten.

Und in dieser Situation macht das Land ein Angebot an Hungerleider aus aller Herren Länder, welches die nicht abschlagen können. Niemand kann es ihnen verdenken.

Die Sorgen, Bedürfnisse und Bedenken der einheimischen Bevölkerung spielen keine Rolle mehr. Im Gegenteil, die Deutschen werden eingespannt für ein übles Spiel, sie werden als Geisel gehalten. Nicht nur in Form von abgepressten Steuern und Abgaben. Auch in Form zu ertragender Kriminalität, Belästigungen und Nachstellungen. Aber darüber ist gefälligst das Maul zu halten. Kritik wagt keiner.

Keiner? Doch. Der Maximo Lider eines Bundeslandes im Südosten der Republik hat vorsichtig Bedenken geäußert. Man soll doch die Grenzen besser überwachen und auf die Einhaltung des Dublin II-Verfahrens bestehen. Sagt Herr Seehofer, wohl wissend, dass für eine effektive Grenzüberwachung keine Infrastruktur und kein Personal mehr vorhanden ist.

Aber darauf hat der Sprecher von Pro Asyl, Günter Burkhardt, nur gewartet und die Äußerungen Seehofers als absolut inakzeptabel bezeichnet. Und weiter, Deutschland könne noch viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, wenn der politische Wille da sei. Das zeugt nicht nur von Realitätsverlust, sondern auch von einer geradezu feindseligen Haltung gegenüber der eigenen Bevölkerung und dem eigenen Land.

Eine Art Asyl-Mafia ist entstanden. Die Lobbyorganisation Pro Asyl ist da nur die Spitze des Eisbergs. Darunter hat sich ein dichtes Netzwerk von aus z.T. völlig unterschiedlichen Akteuren gebildet. Die Linksradikale-/extreme Szene, Teile des politischen Spektrums von den Grünen über die Piratenpartei bis hin zum Bundespräsidenten, die überwiegend linksgerichtete Mainstream-Presse, Teile der Wirtschaft (Wir brauchen mehr Zuwanderer!), Wohlfahrtsverbände, Profiteure der Integrationsindustrie und nicht zuletzt die Kirchen.

Über deren Rolle muss man sich besonders wundern. Besonders bei der evangelischen Kirche hat man streckenweise den Eindruck, als seien die eigenen Schäfchen eine Quan­ti­té né­g­li­gea­b­le,während die gut dotierten Funktionäre Flüchtlinge und Einwanderer anbeten wie einst das Volk Israel den Götzen Baal. Das unterdessen die Schäfchen scharenweise davonlaufen – es scheint egal zu sein.

Die Asyl-Mafia agiert unter dem Deckmantel der Humanität. Um Humanität geht es aber gar nicht mehr, im Vordergrund stehen klare politische Ziele. Mit aller Macht will man dieses Land zum herbeigesehnten Einwanderungsland machen. Diese Meinungsmacher sind es, welche die bestehende Gesetzgebung immer weiter aushöhlen, die Anerkennungsqouten in die Höhe treiben, die notfalls vor Gericht ziehen, um noch mehr Wirtschaftsflüchtlingen das Bleiberecht zu ermöglichen.

Diese Asyl-Mafia hält sklavisch an einer Flüchtlingskonvention fest, die vor über 60 Jahren unter völlig anderen Umständen und Rahmenbedingungen entstanden ist.

Sie will die Interessen der Bevölkerung hintergehen, indem sie Fakten schafft.

Woher nimmt die Asyl-Mafia Macht und Einfluss, um gegen die Mehrheit der Bevölkerung agieren zu können? Ähnlich einer Religion ruht ihre Macht auf zwei Säulen – Erlösung und Angst.

Zum einen berufen sie sich auf eine diffuse Humanität. Deutschland sei ein so reiches Land ist immer wieder zu hören. Der Subtext meint: Es geht euch allen so gut, den Flüchtlingen geht es so schlecht. Haben denn diese Menschen nicht Anspruch darauf, dass ihr etwas abgebt, von eurem Reichtum? Und wer möchte denn nicht für sich in Anspruch nehmen, gegenüber Flüchtlingen human zu sein? Wohl kaum jemand.

Wer aber unter den Deckmantel der Humanität blickt und die ganz und gar inhumanen Ziele der Asyl-Mafia hinterfragt, der begeht ein absolut inakzeptables Sakrileg. Dann greift die zweite Säule. Das Netzwerk reagiert sofort und macht Zweifel am Sinn der schrankenlosen Flüchtlingspolitik in konzertierten Aktionen nieder. So jemand bekommt die ganze Intoleranz der Toleranten zu spüren: Fremdenfeind, Rassist, Unmensch.

Längst ist klar, dass Europa -dieser Wurmfortsatz Asiens- nicht die Flüchtlinge der Welt aufnehmen kann.

Ungeachtet dessen pumpt sich das Land auf Betreiben einer kleinen Asyl-Mafia mit Problemen voll, es überdehnt seine Kräfte nicht nur kurzfristig.

Kirchenasyl

Während einer Autofahrt dem Landes-Nachrichtenkanal gelauscht… Meldungen aus den Kirchen in Deutschland.

Erster Beitrag: Die Finanzierung der Kirchen durch den Staat wird pauschalisiert. Künftig fließen jährlich 80 Millionen Euro an die Diözesen und werden von dort an die Pfarrer und Bischöfe verteilt. Bisher hat der Staat an jeden Pfarrer direkt überwiesen. Das Land bezahlt also die Geistlichkeit. Interessant im Hinblick auf Trennung von Staat und Kirche. Interessant auch deshalb, der Staat für die Kirchen noch eine weit lukrativere Einnahmequelle sicherstellt. Deutschland ist ziemlich das letzte Land der Welt, das via Kirchensteuern die Finanzierung der Kirchen erledigt.

Zweiter Beitrag: Die katholische Universität in Würzburg hat einem Asylanten aus Äthopien Unterschlupf gewährt. Link (ab 12:32min). Mit pastoralem Ton wird erklärt, dass Ibrahim durch die Behörden Schlimmes droht. Abschiebung nach Malta, also in ein anderes EU-Land. Da er über Malta eingereist ist, muss dort gemäß der Drittstaatenregelung das Asyl-Verfahren stattfinden. Dort sind die Bedingungen aber ganz und gar menschenunwürdig, das wissen die Studenten ganz genau. Dass also geltendes Recht durchgesetzt wird, müssen die Studenten, angeleitet –oder soll man sagen angestiftet?- durch den Studentenpfarrer Burkhardt Hose, unbedingt verhindern.

Man sammelt außerdem Indizien, dass Ibrahim schwere Traumata erlitten hat und deshalb dringend Asyl benötigt. Und siehe da, man ist fündig geworden. Und so wird man Ibrahim bis April `13 weiter in den Klostermauern halten, dann ist nämlich die Bundesrepublik Deutschland für das Verfahren zuständig. Auch der zuständige Bischof (bezahlt durch: s.o) findet es richtig gut, was seine Studenten da so treiben.

Glückwunsch an Ibrahim, ein paar nützliche Bestmenschen gefunden zu haben, in seiner Situation würde er nicht anders handeln.

Was folgt, ist unschwer auszumalen. Man wird den Kontakt mit Pressure-Groups wie ProAsyl suchen und Stimmung machen. Aber so weit brauchen die Studenten gar nicht zu gehen, die hauseigene Pressure-Group muss einfach nur aktiviert werden. Auch evangelische Theologen haben hier eigene Truppen zur Verfügung.

So bedauerlich es ist, in ein Armutsland geboren zu werden, so unsinnig ist, die Opfer hier im Land zu halten. Die langfristigen Folgen können in Heinz Buschkowkis Buch studiert werden, den Preis zahlen nicht die vom Staat dotierten Feel-Good-Theologen. Auch das Fluchtland selbst profitiert nicht, wenn gerade die Jungen, leistungsfähigen, das Land verlassen.

Ein echter Skandal wird es aber, wenn die Kirche gegen Recht und Gesetz handelt, weil das ein warmes Gefühl in der Brust erzeugt. Aber die Kirchen haben sich mittlerweile offenbar komplett darauf verlegt, nachzuplappern was gerade opportun zu sein scheint. Respekt nötigt das keinem mehr ab. Man wäre dagegen schwer beeindruckt, wenn genau dieselben Studenten nach Äthiopien gingen, um die Situation dort zu verbessern. Oder besser noch, in Ländern, in denen Christen verfolgt werden, offen ihre Stimme erheben würden. Die Latte-Macchiato-Christen der Uni Würzburg würden aber sicher ganz fix eine Ausrede finden.

Angesichts solcher Zustände sollte die Trennung von Staat und Kirche vollendet werden.

Missbrauch des Art. 16a Grundgesetz

Vor einigen Monaten wurden die staatlich –vom Steuerzahler garantierten- Leistungen für Asylbewerber massiv angehoben.

Erinnert sei hier an den skandalösen Ausspruch des vorsitzenden Richters, der bereits bei Klageeinreichung gesagt hat: „Das kann ja wohl nicht sein, die Leute auszuhungern und zu hoffen, dass sie dann von selbst wieder gehen.“ So ein neutrales Herangehen an einen Sachverhalt wünscht man sich doch von einer unabhängigen Justiz!

Da war es dann keine Überraschung, dass die Leistungen für Asylbewerber per Dekret auf knapp unter das Hartz IV-Niveau angehoben wurde. Mehrkosten dafür pro Jahr: 500.000.000 Euro. Die Gesamtkosten für Asylsuchende liegen nun bei 1,5 Milliarden Euro.

Jetzt ist eingetreten, was niemand für möglich gehalten hat: Die Zahl der Flüchtlinge ist angestiegen! Und zwar besonders die Zahl von Flüchtlingen aus den Nachbarländern der EU. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass dies mit den erhöhten Leistungen für Asylbewerber zusammenhängt.

Es kommen vor allem „Flüchtlinge“ aus Serbien und Montenegro, fast ausnahmslos handelt es sich um Zigeuner. Diese reisen in Großfamilien legal und visumfrei über die Grenze und sprechen dann das Zauberwort ASYL, dass ihnen über Monate und Jahre Wohlstand garantiert, den sie in ihren Herkunftsländern nie erwarten könnten.

Zigeuner haben sich über Jahrhunderte von der jeweiligen autochthonen Bevölkerung abgegrenzt und gelten als schwer integrierbar. Sie fallen durch extrem hohe Kriminalitätsraten auf, ihre Familienstrukturen sind Clanartig, die Verwandtschaftsverhältnisse oft unklar.

In Berlin und im Ruhrgebiet gibt es mittlerweile ganze Straßenzüge, ausschließlich bewohnt von Zigeunern aus Osteuropa. Diese haben sich allesamt als Schrotthändler angemeldet und haben Anspruch auf die kompletten Sozialleistungen, wenn ihr Geschäft nicht so läuft… und siehe da, es läuft bei keinem einzigen.

Jetzt will der Bundesinnenminister das Problem eindämmen. Sogleich kommen die Berufsempörten –vor allem die GRÜNEN- aus ihren Vorstadtvillen und energetisch sanierten Stadtwohnungen gekrochen und schreien irgendwas von Rassismus. Diese grenzenlose Toleranz hält dann immer genau so lange, bis die eigenen Kinder mit den Flüchtlingskindern aus aller Herren Länder den Schulhof teilen müssen. Dann wird fix eine eigene Schule gegründet.

Das Asylrecht gemäß Art. 16a des Grundgesetzes ist ein hohes Gut. Jeder, der in seiner Heimat aufgrund politischer Ansichten mit Verfolgung bedroht ist, sollte Recht auf Asyl haben. Der Missbrauch dieses Rechts –und die linken Bestmenschen unterstützen dies mit allen Mitteln- ist dagegen ein Betrug an den Steuerzahlern.

Den „Flüchtlingen“ ist dabei kein Vorwurf zu machen. Die wären geradezu dumm, wenn sie anders handelten. Das Problem liegt zwischen den Ohren der Gewählten, die einen Eid darauf geleistet haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwehren.

Die Funktionseliten diese Landes könnten die Situation sehr leicht ändern, indem eine Liste von Ländern erstellt würde, aus denen Flüchtlinge überhaupt Aussicht auf Asyl hätten. Alle Asylbewerber aus anderen Ländern sollten noch am gleichen Tag wieder in die Heimat abgeschoben werden. Plötzlich würden wieder Mittel frei, um Zuwanderung mit Punktesystem nach dem Vorbild Kanadas zu ermöglichen oder auch gezielte Ausbildungsprogramme in Entwicklungsländern.