Der Totschlag zu Weyhe

Im gestrigen Post hat der Autor dieser Zeilen kurz den -zynisch formuliert- neuesten Mord durch zu-Tode-treten durch eine ausländische Jugendbande aufgegriffen.

Der Focus berichtet nun eine Woche nach dem Mord in Weyhe bei Bremen doch noch. Dass die Täter türkischer Abstammung sind, kann der Leser bestenfalls erahnen. Nur der Anstifter zur Tat wird als „junger Türke“ bezeichnet, die Tatausführenden bleiben diffus eine Schlägerbande.

Auch die Stadt Wehye hat in den späten Abendstunden des 14.03.13 auf ihrer Website noch zu einer Mahnwache für den Ermordeten aufgerufen. Offensichtlich war das Schweigen zur Tat doch zu peinlich geworden.

Gewarnt wird in dem Aufruf vor allem davor, dass Rechtsextreme die Tat für ihre Zwecke missbrauchen könnten. Schließlich stehe man in Weyhe für Toleranz und ein friedliches Miteinander. Es bleibt einem die Spucke weg…

Haben die Stadt-Oberen denn nicht einmal die Pietät, in der Stunde der Trauer ihr- man muss es so drastisch formulieren- Gelalle von Toleranz und friedlichem Miteinander für sich zu behalten, nachdem ihre „vielfältig gelebten Maßnahmen zur Gewaltprävention“ so offensichtlich gescheitert sind?