Endlich wieder Weltmeister! (Bei der Zuwanderung)

Freude auf allen Kanälen der Republik. 1.2 Millionen Zuwandererallein 2013! Ein Zwanzigjahreshoch! Im Vergleich zur Bevölkerungszahl deutlich mehr als in den USA und Kanada!

Wahrlich, das sind atemberaubende Dimensionen. Mit den Zuwanderern könnte man zweimal die Stadt Frankfurt am Main komplett auffüllen, die fünftgrößte deutsche Stadt. Wohl gemerkt, das sind nur regulär Zugewanderte. Die 173.000 Asylsuchenden der Jahre 2012-13 sind da nicht mit gerechnet. Gleichzeitig ist Deutschland fast ganz am Ende der Geburtenrate.

Bei Lichte betrachtet gibt es zwei Gewinnergruppen und eine -die größte- Verlierergruppe.

Gewinner sind die Armutszuwanderer. Nirgendwo weltweit sind die Sozialleistungen höher, nirgendwo sonst werden sie an jedermann verteilt. Dass sie sich auf den Weg machen, die Hungerleider und Nomadenvölker, kann man ihnen schwerlich verdenken. Sie wären dumm, würden sie anders handeln. Gleichzeitig bietet sich für einige EU-Länder wie Rumänien und Bulgarien die Chance, ungeliebte Bevölkerungsgruppen elegant los zu werden. Das Problem ist seit Anfang des Jahres besonders evident, seit die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für die Neumitglieder Rumänien und Bulgarien gilt.

Zu den Gewinnern zählt auch eine sehr schmale Gruppe von Zuwanderern, die aufgrund höchster Qualifikation und/oder Abenteuerlust ohnehin nach Deutschland gekommen wäre. Diese globale Elite wird alsbald weiterziehen.

Die große Masse der EU-Binnenzuwanderer aber dürfte sich auf den Weg nach Deutschland gemacht haben, weil die Not sie hierher treibt. Sie kommen nicht aus freiem Willen, sie sind Verlierer einer wahnwitzigen Währungspolitik, die ihre Heimatländer haben verarmen lassen.

Und in diesem Status werden die Länder verharren, denn die Macher, die Gebildeten, die Anpacker sind ja jetzt in Deutschland. Genannt wird dieses Phänomen Brain Drain.

Deutschland hat sich zu einem lichterloh brennenden Kaminfeuer entwickelt, der umliegenden Ländern die Luft zum Atmen nimmt. Das entwurzelt die Menschen. Nicht zuletzt die Deutschen selbst. Wie zynisch ist es da, die höchste Zuwanderung seit 20 Jahren regelrecht zu feiern.

Beim Thema Zuwanderung übernimmt Bundespräsident Gauck in gewohnter Manier das Zepter. Angesichts der gigantischen Zahl von Zuwanderern rät er umgehend zur Gelassenheit und fährt im pastoralen Ton fort„Probleme dürfen nicht verschwiegen werden“ Ja stimmt, dürften sie eigentlich nicht. Werden sie aber. Denn wenn die „falsche“ Seite nicht verschweigt, dann gilt gemäß dem Präsidenten: „Gleichzeitig müssen wir aber darauf achten, mit Kritik an diesen Phänomenen nicht ganze Gruppen zu stigmatisieren.

Um die Problemnennung im Keim zu ersticken wird in Berlin mit Blick auf Sozialleistungen in Milliardenhöhe an Ausländer gerade kräftig Schaum geschlagen, sind ja bald Europawahlen. Gerade mal 11,3% aller Rumänen bezögen Sozialleistungen. Gut, bei der deutschen Bevölkerung seien es nur 7,6%, aber -und darüber MÜSSEN wir uns doch jetzt gefälligst freuen: Weniger als bei anderen ausländischen Bürgern. Dort sind es nämlich 16%. Läuft doch alles super im Sozialstaat BRD!

Nicht zu vergessen die rumänischen und bulgarischen Ärzte, die ja offenbar massenhaft nach Deutschland ziehen. Auch dazu eine Zahl: 2012 waren es gerade mal 2.600 Personen aus diesen Ländern mit dieser Qualifikation. Vermutlich leidet die medizinische Versorgung in diesen beiden EU-Ländern mit deren Abwanderung.

Natürlich weiß die große Koalition genau, dass der Europäische Gerichtshof alle bundesdeutschen Entscheidungen kassieren wird. Das ist so sicher wie das Inshallah in der Moschee, denn besetzt ist der europäische Gerichtshof mit je einem Richter pro EU-Land.

Mit Blick auf sein Zuwanderungsland Deutschland meint Gauck abschließend: „Deutschland ist auf einem guten Weg und hat eine große Wegstrecke bereits zurückgelegt.

In Wahrheit ist eine aggressive, hasserfüllte Funktionselite ist am Ende ihres Marsches durch die Institutionen. Und richtet am Ende nochmals maximalen Schaden an, als hochdotierte Rektoren, Dekane, Journalisten, Bürgermeister, oberste Richter oder Bundestagsvizepräsident_In. Sie sind weit gekommen mit ihrem „Nie wieder Deutschland“, sehr weit.

Dem gemeinen Volk wird befohlen, dem allen zuzujubeln. Wehe dem, der Zweifel anmeldet. Dem wird der Mob in Form der staatlich unterstützten Antifa auf den Hals gehetzt.

Sie werden sich noch umschauen, all die demonstrativ Empörten und Zivilcouragierten, all die Mitläufer der 68er-Brut. Wo Vielvölkerstaaten enden, darf auf dem Balkan betrachtet werden. Oder ganz aktuell in der Ukraine.

Im Namen welchen Volkes?

Das nordrhein-westfälische Landessozialgericht hat EU-Bürgern ohne Arbeit, die sich schon lange in Deutschland aufhalten, ein Recht auf Hartz-IV Unterstützung zugesprochen. Und zwar –da muss man tief durchatmen- weil der arbeitsuchende Vater mangels jeglicher Bildung objektiv keine Chance auf einen Arbeitsplatz hat. Das Rubrum des Urteils ist hier einsehbar.

Keinen einzigen Cent hat die klagende Familie je in die Sozialkassen einbezahlt. Einen Anspruch auf Leistungen in Höhe von ca. 1600 Euro (Quelle: Hartz IV-Rechner der SZ) hat ihnen der Richter jetzt zugesprochen. Rund 130.000 Personen haben mit diesem Urteilspruch ein Recht auf Hartz IV – sollte das Urteil Bestand haben, noch ist Revision möglich.

Geht man von durchschnittlich 400 Euro Hartz IV-Anspruch pro Kopf aus, dann hat der Richter in einer Best-Case Berechnung 52 Millionen Euro vom deutschen Steuerzahler an Zugewanderte überreicht, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance haben und eine solche jetzt auch nicht mehr brauchen. Pro Monat!

Aber es wird noch viel, viel teurer. In der Mehrheit der kürzlich zugewanderten Rumänen und Bulgaren handelt es sich um Angehörige der Volksgruppe der Sinti & Roma. Kaum einer dieser Zigeuner kann eine Ausbildung vorweisen, nicht wenige sind Analphabeten. Und viele haben deutlich mehr als zwei Kinder. Noch mehr machen sich in den nächsten Monaten auf ins gelobte Land.

Schon fast karikiert wird diese Meldung von der Nachricht, dass Kinderreiche deutlich weniger Rente erhalten als Kinderlose.

Das Urteil gesprochen hat Dr. Martin Kühl. Was ist das für ein Richter, der so entscheidet? Über dessen Sozialisation würde man gerne mehr erfahren. In Zeiten allgegenwärtiger Transparenz sind aber Urteile, die im Namen des Volkes gesprochen wurden, nicht ohne weiteres einsehbar. Nur bei nachgewiesenem besonderem Interesse kann man Urteile anfordern – gegen Gebühr natürlich. So bleibt nur die Spekulation.
Über dem Landessozialgericht steht hierarchisch nur noch das Bundessozialgericht als nationale Instanz. Wer beim Land also Urteile fällen darf, der hat schon eine ansehnliche Karriere hinter sich und steht auf dem Höhepunkt und vor dem Ende seiner Laufbahn. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass solch ein Richter/eine Richterin vor etwa 40 Jahren Jura studiert haben muss. In der Tat spricht aus dem Urteil der Ungeist von 1968…

Die Entscheidung reiht sich nahtlos in eine Anzahl von Gerichtsentscheidungen ein, die nicht in Namen des deutschen Volkes gesprochen wurden. Von der Erhöhung der Leistungen von Asylbewerbern knapp unter Hartz-IV Niveau durch das Bundesverfassungsgericht bis zu traurig-lachhaften Urteilen über Gewaltverbrecher mit Migrationshintergrund.

Das alles forciert massiv die Einwanderung von Armutsflüchtlingen und die weitere Belastung der Bevölkerung mit Abgaben, Kriminalität, Entfremdung. Wohin das führt, könnten die Damen und Herren Richter schon mal in Pariser Vorstädten oder in englischen Industriestädten besichtigen.

Die Funktionseliten wollen es aber auf die harte Tour. Bis sich der Bürgerkrieg in ihre Vorstadtvillen vorfrisst.