Von der SPD

Was ist eigentlich mit der SPD los? Seit Monaten schlägt die Grand Dame deutscher Politik wild um sich. Ideologisch knien die Genossen unter Kanzlerin Merkels Hosenanzug und versuchen krampfhaft das dortige Territorium gegen Linkspartei und GRÜNE zu verteidigen.

Stilistisch bedient sich die SPD seit Monaten der unverhohlenen Hetze gegen alle, die nicht stalinesk der Flutung des Landes mit Wirtschaftsmigranten aus aller Welt das Wort reden. Mit steigendem Misserfolg, muss man sagen. Aber was sollen sie auch machen, die Genossen? Die Merkel-CDU hat große Teile des SPD-Stammlandes besetzt und von links knappern Linkspartei und GRÜNE. Von dem, was noch bleibt, wandern erhebliche Teile ab –ausgerechnet zur AfD. Vermutlich, weil sie die Arroganz der SPD-Oberen nicht mehr ertragen können.

So bleibt für die SPD ein kleines Reservat, das durchaus einstellig werden könnte. Dass sich die Genossen darüber wundern gibt Zeugnis, wie weit sich die SPD von den kleinen Leuten entfernt hat, deren Vertreter sie einst war.

Der neueste Geniestreich besteht in der Feststellung, dass die AfD das Land spaltet. Weimarer Verhältnisse drohten, sagt SPD-Vize Oppermann.
Es ist nicht etwa eine desaströse, gegen das Volk gerichtete Asylpolitik, die das Land spaltet! Nein, Schuld hat die Partei, die es ohne Euro-Insolvenzverschleppung und wahnsinniger Asylpolitik gar nicht gäbe. Ja, es gibt fragwürdige Gestalten in der AfD. Aber immerhin, in Sachen fragwürdigen Personals stellt die SPD die AfD locker in den Schatten.

Eine -aus Platzgründen leider völlig unvollständige- Aufzählung:

Seit Amtsantritt betreibt Justizminister Maas Machtmissbrauch in einer Form, wie ihn Deutschland seit Erich Mielke nicht mehr gesehen hat.
Der Justizminister Maas Himself will die Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. Der Jurist und –man muss es nochmal betonen- Justizminister musste vom Chef des Verfassungsschutzes daran erinnert werden, dass sein Haus nicht auf Befehl tätig wird, sondern unabhängig entscheidet, wann eine Partei beobachtet wird. Noch, denn Herr Maas wird diesen Mangel sicher bald beheben und den Verfassungsschutz entweder seinem Haus, oder gleich der Amadeu-Antonio-Stiftung unterstellen. Einen Unterschied machte das nicht mehr. Aber so eine Klatsche des VS-Chefs lässt sich Wadenbeißer Maas nicht ungestraft gefallen. Und so hat er persönlich eine Initiative zur Zensur im Internet angeschoben, unter Federführung, genau, der linksradikalen Antonio-Amadeu-Stiftung.

Beim Volk Rechts des Neuen Deutschland kommt das nicht so gut an, zumindest wenn man der Focus-Benotung mit über 42 Tausend Teilnehmern glauben will.

Maas

SPD-Vize Stegner ist auch so einer, der die Hasskappe praktisch gar nicht mehr absetzt. Schauspielerisches Talent geht im gänzlich ab und so wirkt er ein bisschen wie der Wackel-Dackel auf der Ablage des alten Daimlers Sozialdemokratie. Mit seiner verbiesterten Fresse beschimpft er den Wähler und versucht ihn für dumm zu verkaufen, wie sonst keiner.

Nicht vergessen werden darf in diesem traurigen und leider gar nicht komischen Reigen (Frau) Aydan Özogus. Die ist –Achtung!- Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Özogus ist sich für keine Absurdität zu schade. Im aktuellsten Fall des so genannte braunen Mobs (sie hatten Wir sind das Volk gerufen, zu Straftaten kam es nicht) warnt sie vor No-Go Areas. Anders, als über Köln der Migranten-Terror hereinbrach. Dass ihre Chefin sie jemals zur Mäßigung aufgerufen hätte, ist nicht überliefert.

Der feiste SPD-Staatsratsvorsitzende Gabriel, dessen aufgesetzte Gravität peinlich wirkt, ist gegen die Genannten geradezu ein Waisenkind. Er zählt sich selbst zum „rechten“ Seeheimer Kreis der SPD. Was von ihm bleiben wird, wenn er im Orkus verschwunden ist: Dass er gewalttätiges und friedlich demonstrierendes Volk unterschiedslos als Pack bezeichnet hat.

1933 waren es Sozialdemokraten, die dem Diktator die Stirn boten. Viele haben dafür mit dem Leben bezahlt. Diesem großen Erbe, dieser Sternstunde politischen Mutes und Anstands wird die SPD des Jahres 2016 nicht mehr gerecht, im Gegenteil.

Heute setzt sie die Selbstermächtigung der Frau mit den toten Augen bedenkenlos durch.

 

Bild: Youtube-Screenshot