Unsere Politiker? Wirklich?

Wir stellen uns ein Familientreffen vor. Das schwarze Schaf der Familie (ohnehin ein Kuckucks-Kind) hat in einem Stück gelogen, betrogen und gestohlen. Und tut es immer noch. Das Familienoberhaupt droht ihm: „Wenn du dich nicht grundlegend änderst, dann…“ Alle warten gespannt, was dann passiert. „Dann werden wir überhaupt nichts tun, sondern deine Taten weiterhin mit unserem Geld bezahlen.“

Genauso verfährt der deutsche Finanzminister mit Griechenland. Wird das schwarze Schaf sein Verhalten jetzt ändern? Warum sollte es?

Lange Zeit hatte man glauben können, die Treueschwüre an Griechenland sollten die Finanzmärkte ruhig halten, um dann im richtigen Augenblick –Zack- die richtigen Konsequenzen zu ziehen und Griechenland mit Option auf Rückkehr hinaus zu komplementieren. Man hätte es besser wissen können.

Was  darüber hinaus besonders aufstößt, ist die Art, wie Schäuble diesen offensichtlichen Widerspruch verkündet. Wie kommt dieses dämonische Grinsen ins Schäuble-Gesicht, kombiniert mit dem nach unten Wegblicken? Schlichte Gehässigkeit, schlechtes Gewissen oder war das immer schon so? Weiß er um seine Lügen? Davon kann man ausgehen.

Haargenau dazu passt, dass Mutti Merkel die gewalttätigen Demonstrationen gegen ihren Besuch in Athen richtig gut findet. Menschen, die beim griechischen Staat in Lohn und Brot stehen – also seit vielen Monaten vom deutschen Steuerzahler bezahlt werden – paradieren in Nazi-Uniformen durch Athen. Das soll normal sein?

Wie tief kann die wichtigste Repräsentantin unseres Landes eigentlich noch sinken?

Vielleicht schwebt Frau Merkel mittlerweile soweit über den Dingen, dass sie sich gar nicht vorstellen kann, dass die Masse sie gesteinigt hätte, wenn sie ihr zu nahe gekommen wäre. So aber hat sie von den Demonstrationen nicht mehr mitbekommen, als der geneigte Fernsehzuschauer. Die Innenstadt von Athen war hermetisch abgeriegelt.

 

Nachtrag zum Asylthema von gestern. Völlig erwartbar haben sich die obersten Vertreter der Integrationsindustrie in Stellung gebracht. Die SprecherIn von ProASYL –Deutschlands größter Migrantenlobbyverein- warnt vor Panikmache durch den Innenminister. Außerdem vermutet ProAsyl, dass es sich bei den Zuwanderern vor allem um Roma handelt. Als ob sie es nicht genau wüssten…

Die Grüne Roth warnt mit WutTrauerEmpörungs-Gesicht davor, neue Mauern hochzuziehen. Wobei man sich immer fragen muss, inwieweit diese Dame überhaupt noch zurechnungsfähig ist.

 

Merkel in Athen

Mutti Angela war heute in Athen. Fast muss man schon sagen, dass die dazugehörigen Randale milde ausgefallen sind…

Griechenland ist ein durch und durch korruptes Land, das wenig Mitleid verdient. Das Land wurde von seinen Bürgern herunter gewirtschaftet und nicht nur von ein paar gewissenlosen Bankern wie in Irland.

Ein Viertel der Bevölkerung ist verbeamtet. Mit der (betrügerischen) Einführung des Euro haben die Griechen konsumiert, als ob es kein Morgen gäbe. Sie haben sich mit Krediten voll gesogen und fast alles Geld in den Konsum gesteckt. Wie wenn ein Trinker in den Weinkeller gebeten wird, um Wein zu kellnern. Die sowieso schon schwache Wirtschaftsleistung hat noch weiter nachgelassen.
Dazu kommt ein Mentalitätsproblem. Viele Griechen betrachten den Staat als ein Objekt, dass man ungehemmt ausbeuten kann. Diese Geisteshaltung hat sich trotz der tiefen Krise bisher kaum geändert.

Kein Ruck geht durch das Land, die Antwort der Griechen ist Generalstreik, gerne kombiniert durch gewalttätige Demonstrationen.

Jetzt wird wieder ein Staat für die eigene Misere haftbar gemacht, diesmal Deutschland. 190 Milliarden sind es offiziell, inoffiziell dürfte Deutschland mit 750.000.000.000 Euro für den Olivengürtel haften.

Geld, dass Deutschland schon lange nicht mehr hat. Für die Folgen der demographischen Katastrophe sollten ca. 5 Billionen Euro auf der hohen Kante liegen. Tatsächlich liegt die Staatsverschuldung bei 2 Billionen. Trotzdem werden viele Milliarden in ein Griechenland ohne Boden geschüttet. Zum Dank gibt’s Hitler-Vergleiche.

Und das alles soll alternativlos sein? Lüge!