Nachlese zum Brand in Backnang

Letzten Sonntag ist es zu einem Großbrand im baden-württembergischen Backnang gekommen, bei dem 7 Kinder und eine Frau ihr Leben lassen mussten.
Eine politische Dimension hat das tragische Geschehen durch die türkische Abstammung der Getöteten bekommen.

Augenblicklich waren hohe und höchste türkische staatliche Stellen vor Ort, zunächst der Botschafter direkt aus Berlin.
Keine 12 Stunden trifft dann der türkische Vize-Premier Bozdag in Backnang ein, begleitet von 20(!) Abgeordneten des türkischen Parlaments.Sofort wurde ein Zusammenhang zu den NSU-Morden hergestellt. Die NSU-Morde werden das neue Vehikel über Jahrzehnte, um jeden tragischen Unfall zu verklären, Legenden zu bilden und daraus Forderungen zu schmieden.Das Signal ist klar: Den deutschen Behörden könnt ihr nicht trauen, die wollen nur vertuschen. Ihr seid im Feindesland, aber ihr seid stark. Eure Regierung hat Euch nicht vergessen. Nur wir können Euch schützen.

Bezeichnend, dass die türkischen Offiziellen in der örtlichen Moschee zu ihren Landsleuten gesprochen haben. Nicht irgendeine der vielen hundert Moscheen in Deutschland – es war eine DITIB-Moschee. Es handelt sich gewissermaßen um exterritoriales türkisches Gebiet mitten in Deutschland. Die DITIB ist ein halbstaatlicher Verein, der viele Moscheen in Deutschland gebaut hat und leitet. Finanziert und geleitet wird diese vom türkischen Staat.

Die Reaktion der deutschen Politik besteht aus verdruckstem Schweigen. Oder sogar Verständnis für die türkische Position.

Und wenn sich ein Anschlag partout nicht beweisen lässt, dann war es eben der marode Zustand der Wohnung, mit dem sich das Täter-Opfer Schema konstruieren lässt. Seht her, so müssen wir Türken in Deutschland hausen!
Verbreitet wird die Botschaft von einer breit aufgestellten türkischen Medienlandschaft, von Printmedien wie der Hüriyett, dem Sender CNN Türk und einer Vielzahl von türkischen Websites.
Es ist ein leichtes Spiel mit einer feigen deutschen Politikerkaste und einer paralysierten Öffentlichkeit, die sich am Nasenring durch die Manege ziehen lässt.

Am Tag 3 nach dem Brand wurden die Leichen in die Türkei überführt. wie Gefallene, die Särge geschmückt mit Fahnen. Dort sollen die Leichen als demonstratives Zeichen des Misstrauens nochmals obduziert werden, obwohl das durch deutsche Rechtsmediziner bereits geschehen ist.
Ebenfalls am Mittwoch äußerst sich der Vorsitzende der türkischen Gemeinde folgendermaßen: Ich denke, wir haben gemeinsam erreicht, dass es keine Eskalation gab…

Deutlich herauszuhören war die versteckte Drohung heraus, die da lautet: Wir können auch anders, wenn ihr nicht spurt. Und in der Tat, das können sie und das werden sie, wenn die Zeit gekommen ist.

Ein anderes Ereignis der vergangenen Tage wirft ein grelles Licht auf die selektive Berichterstattung und den Zeitgeist in diesem Lande.
In Bremen wurde, ebenfalls am Sonntag, ein 25-jähriger von einer Jugendbande totgetreten, die Täter allesamt türkischstämmig. Reaktion deutscher Medien – Fehlanzeige. Reaktion türkischer Medien – Fehlanzeige. Irgendeine Reaktion auf der Website der Stadt Weyhe – keine.

Ankara hat seine fünfte Kolonne in Deutschland fest im Griff, egal, ob die millionenstarke türkische Community das will oder nicht. Der tragische Brand von Backnang beweist es erneut und in aller Deutlichkeit.