Wolfgang T., Schmierentheaterdarsteller, 69 Jahre

Zu viele Schwaben in „seinem Bezirk“, die Medien berichteten sattsam. Diese Posse wäre nicht weiter erwähnenswert, aber ins Rollen gebracht hat sie ausgerechnet einer der widerwärtigsten Akteure der Bundestagsbühne.

Warum eigentlich? Wolfgang Thierse begrüßt doch sonst jeden fremden Kultureinfluss frenetisch als Bereicherung.
Nie im Leben hätte er eine solche Attacke gegen MiHiGru-geadelte Mitmenschen gewagt, schließlich ist ihm der Kampf gegen Rechtsextremismus eine ganz besondere Herzensangelegenheit,während er bei Aktionen von Linksextremisten auch gerne mal selber mitwirkt. Ein Bestmensch Deluxe, dieses SPD-Urgestein.

Jetzt aber, wo sich seine Zeit als Bundestagsvize dem Ende zuneigt, wollte er doch noch mal so richtig vom Leder ziehen. Völlig gefahrlos natürlich, wie es sich für einen schmierigen Bestmenschen gehört. Da fällt ihm der Schwabe beim Bäcker auf. Womöglich hat der ihn nicht erkannt, oder noch schlimmer – sich angewidert abgewandt ob Thierses äußeren Erscheinungsbildes! Und dann hat der auch noch Weckle bestellt…

Endlich ein neues Thema für den abgehalfterten Wolfgang T.

Man ist ernsthaft darüber erstaunt, was für Gestalten unsere repräsentative Demokratie ganz nach oben spült.

Dieser Mann ist Bundestagvizepräsident. Es gibt im Staate nur noch ein höheres Amt, dass des Bundespräsidenten. Dort hat sich der vorletzte ohne Begründung aus dem Amt gestohlen, für den letzten ist jedes Wort zu gut und der aktuelle…

Scheinbar existiert im Parteienstaat kein Mechanismus, der die Verhaltensauffälligen zuverlässig aussortiert. Und so sitzen Leute wie Claudia Roth, Petra Pau, Volker Beck und eben Wolfgang Thierse jahrzehntelang in Parlamenten und Ausschüssen und wirken an der Gesetzgebung direkt oder indirekt mit.
Und wenn sie als Direktkandidaten grandios schlecht abschneiden, weil selbst die Tolerantesten unter den Bestmenschen die Nase gestrichen voll haben von solchen Typen? Dann kommen sie halt mit Hilfe der Landesliste über den Hintereingang wieder ins Parlament – so wie Thierse 2009.
Die Medien lieben sie, denn wer interessiert sich schon für die Hinterbänkler, die die Kernerarbeit in Ausschüssen leisten?

Wolfgang Thierse ist ein Symbol für die Ochlokratie, die sich im Land ausbreitet.