Hochmut

Und…nun?

Zum Pariser Massaker lässt sich feststellen: Jedermann mit einem Rest an gesundem Menschenverstand hat gewusst, dass es so kommen würde. Und das es so kommen wird, auch in Deutschland.

Andere, unausweichliche Feststellungen kommen hinzu.

  1. Der Islamismus ist nicht mehr kontrollierbar

Beim Charlie Hebdo-Attentat konnten die Verantwortlichen noch vorhalten, sie hätten mit so etwas nicht rechnen können und es gebe Mängel in der Sicherheitsarchitektur, die jetzt schnell und gründlich beseitigt würden. Durch Paris patrouillierten zur äußeren Demonstration von Macht & Sicherheit Soldaten in Dreierteams. Man darf davon ausgehen, dass im Verborgenen durch die Geheimdienste ein engmaschiges Netz geknüpft wurde.

In aller Nüchternheit muss konstatiert werden, dass es eine Kontrolle über den gewaltbereiten Islamismus nicht mehr gibt, der Kontrollverlust könnte größer nicht sein.

Denn unter diesem engmaschigen Netz konnte eine größere Anzahl von Terroristen den brutalsten Anschlag planen, den Europa bisher je erlebt hat. Sie konnten die umfangreiche Logistik stemmen, die nötig ist, um Kalaschnikows, massenweise Munition und Sprengstoffwesten zu besorgen und zu deponieren. Sie konnten detaillierte Zeitpläne schmieden und mit einer Vielzahl von Attentätern  koordinieren. Sie konnten ungehindert zu den Anschlagszielen vordringen, sie konnten viele Menschen töten, bevor sie selbst getötet wurden.

Es war ein perfekt geplantes, in jeder Hinsicht militärisches Unternehmen. Einige der Terroristen waren mit Sicherheit erfahrene Kämpfer Allahs, Dschihad-Rückkehrer.

Vor allem aber: Es muss dutzende Mitwisser gegeben haben, die allesamt geschwiegen haben. Kein eingeschleuster Agent hat Alarm schlagen können. Das zeigt, wie extrem abgeschottet die Gesellschaften in Frankreich mittlerweile sind.

  1. Der Liberalismus als Ideologie neigt sich dem Ende zu

So monströs die Anschläge auch sind, es ist nur eine weitere blutige Episode des Endes von Liberté, Égalité, Fraternité, seit Beginn des Jahres gab es ein halbes Dutzend Anschläge oder Versuche.

Die Attentäter und das große Umfeld, in dem sie sich wie die Fische im Wasser bewegen können, wollen den westlichen Lebensstil nicht, er stößt sie ab. Sie sehen sich auch nicht als Gleiche unter Gleichen an. Nicht kompatible kulturelle Hintergründe haben zu Misserfolgen in Bildung und Beruf geführt, welche eine Selbstviktimisierung  der muslimischen Bevölkerung zur Folge haben. Und weil die Aufnahmegesellschaft in ihren Augen Schuld an ihrem Los hat, wollen sie sich auch nicht mit den autochthonen Einwohnern verbrüdern.

Und tatsächlich haben die Aufnahmeländer Mitschuld. Sie haben unter der Vorgabe und Annahme, dass alle gleich sind, massenhaft Bevölkerung importiert.

Wie verlogen diese Art des Wir sind doch alle Brüder! ist, zeigt folgendes: 24 Stunden vor dem Paris-Massaker gab es in Beirut 40 Tote bei einem Bombenattentat. Wie waren die Reaktionen im Westen im Vergleich zu den Reaktionen keinen Tag später?
Das zeigt, dass es in der Stunde der Wahrheit eben doch darauf ankommt, wer die Opfer sind. Wir alle werden uns im Angesicht des selbst verschuldeten Sturms sortieren müssen. Wem gehört meine Verbundenheit und wem nicht? Es sind immerwährende Regeln des menschlichen Zusammenlebens, die „der Westen“ durch unerhörten Wohlstand für Jahre außer Kraft setzen konnte.
Der gesteigerte Terror ist das Ende jenen Liberalismus, der in den letzten Jahren regelrecht pervertiert ist und zum Zerfall der Gesellschaft führen muss. Stichworte Gender Mainstreaming, Schwarzer-Feminismus, grenzenloser Hedonismus. Frenetischer Beifall für jede Art devianten Verhaltens, offene Angriffe auf Bewahrer unserer Gesellschaft. Wer an solchen Auswüchsen Kritik geübt hat, ist zum Menschenfeind erklärt und zum medialen Abschuss freigegeben worden.

 

Hoch war der Mut, tief wird der Fall.