Pfeifen im Walde

Vom Pfeifen im Walde

Der VW-Skandal! Endlich ein Thema, dass das nötige Gewicht mitgebracht hat, die Meldungen zur Asylkatastrophe wenigsten kurzzeitig zu verdrängen. Der Tag der deutschen Einheit war da schon weniger geeignet, der wurde kurzerhand dazu verwendet, auf die neue Herausforderung einzustimmen, die größer sei als die Wiedervereinigung.

Die Katastrophe nimmt derweil dramatisch an Fahrt auf. Der Meldung von 270.000 in nur einem Monat folgt die erneute Korrektur der Asylzahlen auf jetzt 1,5 Millionen. Mit einem erwarteten Familiennachzug von vier bis acht Millionen Menschen. Anders als in den vergangenen Jahren wird der Zustrom auch im Winter nicht abflauen. Die Balkan-Route ist im Gegensatz zur Mittelmeer-Route auch im Winter gangbar.

Das Jahr ist also noch nicht vorüber, dass „Wir-schaffen-das“ der Kanzlerin noch keine drei Wochen verklungen, da wird klar: Das schaffen wir nicht.
Keine Gesellschaft könnte das. Ein Zustrom von kulturfremden Massen dieser Größe richtet jede Gesellschaft zu Grunde, die deutsche gleich zweimal.
Es fehlt im Sinne des Wortes der Raum. Deutschland ist nun mal eines der am dichtest besiedelten Länder der Welt. Und es fehlt einer alternden Gesellschaft die Elastizität und Durchsetzungskraft, sich gegen zumeist männliche, nicht nur potentiell aggressive Einwanderer behaupten zu können.

Das eine reibungsfreie Integration in den Arbeitsmarkt gelingen könnte, ist bereits wiederlegt. Die Gekommenen sind voller Erwartungen und zweifellos guten Willens, treffen aber auf hochspezialisierte Arbeitgeber, die die Neuen nur in homöopathischen Dosen aufnehmen können. Die Masse wird in den sozialen Netzen landen, solange die noch halten. Das demütigt und frustriert und Menschen aus diesem Kulturkreis sind nicht gerade bekannt dafür, die Ruhe zu bewahren, wenn’s mal nicht so läuft.

Noch ist das Potential ist wie in einer Handgranate konzentriert. Die meisten der aus Flüchtlingslagern geflohenen Flüchtlinge sind noch in Turnhallen oder Messehallen untergebracht. Bald werden sie den sozial Schwachen der autochthonen Bevölkerung (also jene ohne breitgefächerte Lobby) den Wohnraum und die niedrig qualifizierten Jobs streitig machen. Sie werden Stadtviertel kippen lassen, die Verhältnisse in Kindergärten und Schulen beeinflussen und bestimmen. Die Bildung Parallelgesellschaften ist unvermeidlich. Das ganze Programm, das in Berlin-Kreuzberg, Duisburg-Marxlohe oder Hamburg Wilhelmsburg schon abgelaufen ist. Nur viel geballter, unkontrollierbarer. Ohne Inkubationszeit von Jahrzehnten.
Angela Merkel hat den Splint der Handgranate gezogen und sie dem Volk/der Bevölkerung/dem Pack/der Mischpoke zugeworfen. Jetzt läuft die Zeit, es wird die Gesellschaft zerreißen.

Die „Menschen in diesem Land“ spüren das intuitiv. Unruhe hat die Bevölkerung ergriffen. Die Angst, die umgeht, ist mit Händen zu greifen. In Gesprächen, in Diskussionen, jenseits der Mainstreammedien, mittlerweile aber auch dort.

Selbst die ZEIT -ansonsten begeistert vom Flüchtlingstsunami- ahnt jetzt, wo die Reise hingeht und hat das in einem bemerkenswerten Dokument kundgetan:

Wir werden Verteilungskämpfe erleben, um billigen Wohnraum zum Beispiel, um schlecht bezahlte Jobs oder kostenlose Gesundheitsvorsorge. Wir werden auf Gewohnheiten und Besitzstände verzichten müssen, es wird Ärger geben, Ausschreitungen, Anschläge womöglich, neue Ghettos, Reibereien zwischen Ethnien und Religionen.

Doch – DIE ZEIT bleibt optimistisch, denn: Integration vollzieht sich im Konflikt! Ach…! Ja wo bleibt denn da die Buntheit, das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Kulturen?
Die Schreiberlinge aus Hamburg spekulieren denn auch lieber nicht darüber, wer diesen Konflikt für sich entscheiden wird.

Täglich Schlägereien in Asylunterkünften, Warnungen vor kriminellen Strukturen. Ein Bericht aus Österreich, der  – wohl nicht zufällig – an die Öffentlichkeit gelangt ist, warnt vor einer manifesten Gefahr für die Innere Sicherheit.

Andere Berichte wissen von erniedrigenden Übergriffen auf Frauen, die seltsamerweise keinen #Aufschrei durch die Feministinnen der Republik verursachen. Weil die Täter nicht ins lieb gewonnene Klischee passen? Weil das Ansprechen solcher Missstände mittlerweile ein profundes Sicherheitsrisiko für die Mahner*innen darstellen könnte?

Um diese Stimmung etwas aufzufangen, ist es deshalb in den letzten Wochen en vogue geworden, Asylsuchende demonstrativ zur Integration aufzufordern. Journalisten aller Couleur üben sich darin.
Da darf eine weitgehend unbekannte CDU-Politikerin das Benehmen „muslimischer“ Männer an den Pranger stellen. Noch vor einem Jahr wäre sie dafür mit den Stempeln Islamophob und Rassistisch gebrandmarkt und vom Hof gejagt worden.

Lothar de Maiziere – der sich in letzter Zeit erstaunlich von Merkel emanzipiert hat – stellt gar Undank bei manchem Flüchtling fest.

Selbst Mutter Theresa höchstselbst stellt Forderung an Flüchtlinge.

Das sind freilich wohlfeile Forderungen, denn keiner sagt, was die Konsequenzen für diejenigen sind, die zur Integration nicht willens oder in der Lage sind. Die Wahrheit ist: Solche Konsequenzen gibt es gar nicht, sie sind gesetzlich nicht vorgesehen und gegen eine bestens vernetzte Zuwanderungslobby auch nicht durchsetzbar. Schon gar nicht gegen deren höchste Vollstrecker Merkel und Gauck.

Im Gegenteil, wer keine Arbeit findet, weil er dazu nicht qualifiziert ist oder z.B. aus Glaubensgründen mit Frauen nicht zusammenarbeiten will, darf bis zum Lebensende auf Sozialhilfe hoffen. Wer kein Deutsch lernt, Parallelgesellschaften bildet und aggressiv Privilegien einfordert, der findet Gehör. Auf das Asylverfahren haben selbst schwere Straftaten keinerlei Konsequenz. Im Gegenteil, mancher wird kriminell, weil das seine Chance aufs hierbleiben erhöht. Schlimmsten Islamisten gewährt das Land Unterschlupf, bis der dann Vertretern dieses Staates ein Messer in den Hals rammt.

Das Experiment Massenzuwanderung war schon gescheitert, bevor die Deutschen den Verstand verloren haben. Millionen Flüchtlinge aus dem Nahen Osten werden sich nicht in treudoofe Michel wandeln.

Die Integriert euch! -Parolen sind nichts weiter wie das Pfeifen im Walde, um die Angst zu verdrängen.